Ehrung für junge Modellbauer
von Daniel Große am August 30th, 2009, 00:03 Uhr
Strahlender Sonnenschein aber nicht zu heiß – so präsentierte sich das Wetter am Samstag beim Schau-Modellfliegen des Habicht e.V. auf dem Modellflugplatz Pegau. Einzig der recht starke Wind trübte die Freude der Modellbauer – einige Flugzeuge blieben darum am Boden. “Wir veranstalten hier unser Fliegerfest”, sagte Vereinsvorsitzender Andreas Funke. Zahlreiche Vereinsmitglieder und Gastflieger hatten ihre Motorflugzeuge, Segelflieger oder Hubschrauber mitgebracht, um den Gästen eine tolle Show zu bieten.
Ihren großen Auftritt hatten aber Jonas Hanisch und Tobias Haubenschild. Die beiden Schüler gehören der AG Flugmodellbau der Lernförderschule Elstertrebnitz an. Geehrt wurden sie auf dem Flugplatz für ihre hervorragenden Leistungen im Modellsport. Walter Christian Steinbach, Präsident der Landesdirektion Leipzig und Schirmherr des Habicht e.V., überreichte den Jungs je eine Urkunde. “Herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen. Als Dank schenkt Euch der Verein eine zweijährige Segelflugausbildung auf dem Flugplatz Oschatz”, so Steinbach. Eine große Ehre und ein lukratives Geschenk für die beiden, die nicht nur ihre Modelle hoch fliegen lassen wollen. Immerhin 35 Euro pro Monat sind nun pro Flugschüler fällig, zuzüglich der Kosten für Tauglichkeitsuntersuchungen, Anmeldungen und so weiter.

Der Habicht e.V. ist ein echter Mehrwertverein, denn der Flugmodellsport ist nur eine “Baustelle”. So gestaltet der Verein das Ganztagsangebot des Johannes-Kepler-Gymnasiums Leipzig und ist auch an der 84. Mittelschule in Leipzig-Grünau und an bereits angesprochener Lernförderschule tätig. Zu den Angeboten zählen unter anderem Tischtennis, Elektrotechnik, Spanisch und auch so ungewöhnliche Dinge wie Kunstradfahren und Physik im Kindergarten. “Ja, der Physikunterricht im Kindergarten ist richtig prima. Wir lassen Zehntklässer des Keppler-Gymnasiums mit den Kindern arbeiten. Die Gymnasiasten gehen dazu in den Kindergarten an der Weißenfelser Straße und führen Experimente mit den Kleinen durch. Das kommt super an und soll ausgebaut werden”, sagt Andreas Funke.
Bei der modell-hobby-spiel ist der Habicht e.V. auch regelmäßig vertreten. In diesem Jahr wird es eine Bastelstraße geben. Außerdem sollen Wurfgleiter aus Holz gebaut und verteilt werden. Und ein echtes Schwergewicht soll zu sehen sein: Der Nachbau einer B25 aus dem Zweiten Weltkrieg. Vereinsmitglied Roland Berger will das Monstrum mit 150 Kilogramm Gewicht und einer Spannweite von 6,86 Metern bis zur Messe fertig gestellt haben. Zwei Motoren mit je 26 PS werden das Modell, das wegen seines Gewichtes rechtlich gesehen bereits ein Luftfahrzeug ist, antreiben. Beide Motoren hatte Berger bereits am Sonnabend zur Flugschau mit – und ließ sie mit lautem Dröhnen “einlaufen”, wie es heißt. Da staunte nicht nur Landesdirektionspräsident Steinbach, sondern auch alle umstehenden Besucher.


FamilyGames hatte zur deutsch-tschechischen Familienfreizeit ins Kloster St. Marienthal in Ostritz geladen. “Wir haben zum ersten Mal Familien aus beiden Ländern hier. Sie spielen gemeinsam Gesellschafts- und Brettspiele oder erkunden die nähere Umgebung“, sagt Dr. Annett Schröter, Spielleiterin am Felsenweg-Institut. Sprachbarrieren waren an dem Wochenende kein Problem. “Die Kinder verständigen sich sowieso durch Gesten und über das Spiel. Und die Erwachsenen können entweder Englisch oder es wird Deutsch gesprochen“, so die Mitarbeiterin.
Unterschiede gab es trotzdem, vor allem bei der Vielzahl der hierzulande angebotenen Spiele. “Die breite Palette der verschiedenen Spiele und Spielarten oder etwa die Vermischung von Brett- und Kartenspielen gibt es in Tschechien derzeit noch nicht“, erläutert Annett Schröter. Allerdings befände sich der Spielemarkt derzeit im Aufbruch. Mit
Die Familienfreizeit verband das Angenehme mit dem Nützlichen. Denn die Familien durften die jeweils zehn nominierten Spiele in den Kategorien “Beste Familienspielgrafik” und “Beste Kinderspielgrafik” bewerten. Aussehen, Gestaltung der Verpackung und des Spiels selbst mussten auf einer Stimmkarte mit Sternen bewertet werden. Die siebenjährige Nele aus Dohna zeigt dabei mit wichtiger Miene auf “Nicht zu fassen” vom Zoch-Verlag und sagt überzeugt: “Das hier gewinnt”. Mutter Sylvene Zimmermann stimmte zu: “Das ist niedlich, vor allem auch wegen dem Wolf als Fingerpuppe.” Für Katerina aus dem tschechischen Gablonz an der Neiße (Jablonec nad Nisou) war dagegen “Burg der 1000 Spiegel” von Kosmos sehr interessant. Auch ihre Mutter Marketa Puzrlova zeigt sich begeistert von der farbenfrohen Gestaltung und der Spielidee: “Wir spielen sonst sehr gern Die Siedler von Catan.” Aber auch Scrabble hätte der Familie schon so manch verregneten Nachmittag gerettet.

Zur modell-hobby-spiel können Besucher den 39-Jährigen auf der Aktionsfläche „Phantastische Post aus dem Weihnachtsland“ sehen. „Mein Team und ich werden die Fläche dekorieren. Unter anderem mit überdimensionalen Geschenken aus Ballons. Und in Workshops zeigen wir den Besuchern, wie Sie selbst auf den Ballonhund kommen und auf den damit verbundenen Schlüssel zur Ballonkunst“, so Ralf Esslinger.
sich auch tatsächlich Geld verdienen, wie er sagt. „Ich mache das jetzt seit 22 Jahren, stelle meine Kunst aus, bin Eventbegleiter, werde ins Fernsehen eingeladen, bin in ganz Europa und sogar China bekannt. Erfolg ist ein Gesetz der Serie. Die meisten geben vorher auf, ich nicht. Ich bin da ein bisschen wie Walt Disney. Der hat sich bei 307 Banken ein ‘Nein’ für die Finanzierung seiner Idee des Disneyland abgeholt. Erst die 308. Bank gab ihm das Geld“, erzählt er.
Haarreifen und Haarschmuck selbst machen? Diesem kreativen Hobby geht Jeanine Hitze nach. Die bald vierfache Mutter zieht aus der Kreativarbeit nicht nur Entspannung, sondern auch Anerkennung, denn ihre “hats” verkauft sie über das Internet.
Wie bist Du auf diese Idee gekommen? Was war der Auslöser, um Haarschmuck zu machen?
„Dawanda ist ein afrikanischer Frauenname und heißt soviel wie ‘die Einzigartige’“, erklärt Claudia Helming. Mit ihrer Idee stießen sie und Michael Pütz in eine Marktlücke. Es gab schlicht keinen Marktplatz für die tausenden Kreativen Deutschlands. „Wer sich mehrere Stunden hinsetzt, um ein Produkt zu erschaffen, in dem Detailverliebtheit und Individualität steckt, will das dann nicht bei Ebay versteigern. Oder anders herum gesagt: Wer auf der Suche nach Designerware ist, wird wohl nicht zuerst bei den Schnäppchen auf einer Auktionsplattform suchen. Die dortigen Produkte würden sich zu sehr mit den Unikaten vermischen, die Einzigartigkeit untergehen“, begründet die Gründerin und Geschäftsführerin die Notwendigkeit ihrer Website.
Auf Deiner Website sind auch Reflexschirme zu sehen.
Mario Adorf ist einer, Wolfgang Amadeus Mozart war einer, Napoleon war einer, Barack Obama ist einer, Jürgen Vogel ist einer, Bob Dylan ist einer, Leonardo da Vinci war einer: ein Linkshänder. Menschen also, denen nachgesagt wird, besonders kreativ und klug zu sein. Und tatsächlich hört man immer wieder gerade von Künstlern wie Bildhauern, Malern und Grafikern, dass sie Linkshänder sind. All diesen Menschen, inklusive meiner Tochter, war der heutige Tag gewidmet. Der 
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