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Modellbau im professionellen Einsatz

porsche_300Modellbau macht Spaß und ist ein ernsthaftes Hobby, das oft tausende Euro kostet. Noch ein wenig weiter geht das Porsche-Werk Leipzig. Dort eröffnete jetzt eine “Modellfabrik”, in der quasi Modellbau mit ernsthaftem und professionellem Hintergrund betrieben wird. Die Unternehmensberatung Porsche Consulting aus Bietigheim-Bissingen erweitert mit dieser “Modellfabrik” nun ihr Schulungsangebot. „Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, möchten wir nun auch in Leipzig Teilnehmern aus vielfältigen Branchen in Praxissimulationen zeigen, wie Arbeitsabläufe mit schlanken Prozessen aus der Automobilindustrie verbessert werde können“, sagt Eberhard Weiblen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Consulting.

Die neue “Modellfabrik” zeichnet sich durch Werksatmosphäre und Praxisnähe aus. Parallel zur Schulung können Teilnehmer die Umsetzung schlanker Arbeitsmethoden hautnah erleben. Durch eine große Glasscheibe in der Akademie blicken sie auf die Produktion des neuen Porsche Panamera. Die Fertigung der Sportlimousine wurde konsequent nach den Prinzipien einer nahezu verschwendungsfreien Produktion gestaltet. Und anhand der Modelle wird trainiert, wie “schlanke Arbeitsmethoden” in der Praxis umgesetzt werden können.

Nicht nur für Porsche selbst ist die “Modellfabrik” gedacht, sondern auch für andere Firmen, die sogar Förderungen für die Schulungen in Anspruch nehmen können.

Mit bestem Dank für die Fotos an Volkmar Heinz, Ressortleiter Foto/Leipziger Volkszeitung


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Modelle richtig fotografieren (3)

In den vergangenen Wochen erklärten auf diesem Magazin ein Hobby- und ein Berufsfotograf, wie Modellautos und andere Modelle richtig fotografiert werden. Wir lernten dabei: Es kommt vor allem auf das richtige Licht an. Welche Dinge noch zu beachten sind, erfahren Sie direkt auf der modell-hobby-spiel.

Denn vom Freitag bis Sonntag wird es in Halle 3 am Stand D03 die Möglichkeit geben, sich noch mehr Tricks von Profis beibringen zu lassen. In diesem Jahr feiert Pixelnet, die Marke der ORWO Net GmbH, Premiere auf Deutschlands besucherstärkster Hobbymesse und mit ihr der Fotostützpunkt.

Anita Grünewald, Marketingmitarbeiterin bei ORWO Net, verrät bereits jetzt, was von Pixelnet zu erwarten ist: “Wir bringen einen Tabletop inklusive Beleuchtung mit. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, eigene Modelle mitzubringen und sie mit ihrer eigenen Kamera zu fotografieren”, sagt sie. Um sich das Ergebnis dann nicht nur im Mäusekino der Kamera, sondern auch haptisch auf Papier anschauen zu können, stehen Fotodruck-Terminals vor Ort, an denen man sich bis zu drei Fotos von seiner Chipkarte sofort drucken lassen kann. Außerdem, so sagt Anita Grünewald, stehen zwei PC-Plätze bereit, an denen die Pixelnet-Mitarbeiter ihre Software für Fotobücher erklären. “Und zusätzlich gibt es bei uns die Software zum Mitnehmen, sowie Gutscheine, mit denen sich bei unseren Fotobüchern Geld sparen lässt”, kündigt sie an.


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Spiele: Sicherheit geht vor

sicherheit_300Der Fall sorgte 2007 für Schlagzeilen: In den USA hatte ein Kind versehentlich einen Magneten, der zu einem Spiel gehörte, verschluckt und ist an den Folgen gestorben. Bei weiteren Kindern mussten Notoperationen eingeleitet werden. Der Sicherheit von Kinderspielzeug gehört daher höchste Beachtung geschenkt. In Deutschland kümmert sich darum der Deutsche Verband der Spielwaren-Industrie e.V. (DVSI).

Seit 18. Juni diesen Jahres gilt Europa eine neue Spielzeug-Richtlinie. Wichtigster Kernpunkt: Spielzeug muss sicher sein. “Nötig wurde die Überarbeitung der Richtlinie, weil immer mehr und immer neuere Entwicklungen auf den Markt drängen”, sagt Jürgen Jagoschinsky, Projektleiter Qualitätsmanagement beim DVSI. Das Sicherheitskonzept basiert auf drei Pfeilern. Zum einen gibt es strengere Anforderngen an die Produktion und das Design. Außerdem gibt es erhöhte Pflichten für Hersteller und Importeure. Und zusätzlich sorgen verschärfte Kontrollen in der EU und den Außengrenzen dafür, dass nur geprüftes Spielzeug importiert wird.

sicherheit_240“Diese erhöhten Anforderungen geben den Verbandsmitgliedern zum ersten Mal eine Art Pflichtenheft an die Hand”, so Jagoschinsky. Auf diese Weise wüsste die Industrie, also die Hersteller, genau, was zu tun sei. Explizit benannt seien in der Richtlinie die Wirtschaftsakteure und ihre Aufgaben. Beispiele sind die Erstellung eines Beschwerdeverzeichnisses, die Pflicht, eine genaue Gebrauchsanweisung beizulegen sowie genaue Angaben auf der Verpackung zu machen oder auch eine Risikobewertung für die Produkte vorzunehmen. Alle 200 Mitglieder des DVSI werden regelmäßig weitergebildet. So bietet der Verband etwa die Weiterbildung eines Kaufmanns zur TÜV-geprüften Fachkraft Spielzeugsicherheit bis zum Qualitätsmanager Spielzeugsicherheit mit TÜV-Zertifikat an.

Interessant ist sicher noch dieses Detail: Jährlich werden auf Messen über eine Million Spielzeuge präsentiert. Trotzdem kommt es im Spielzeugbereich zu nur wenigen Rückrufen, die Störanfälligkeit der Produkte ist extrem niedrig. Schon heute gehören Spielzeuge zu den am besten geregelten Produkten. Untersucht werden unter anderem die mechanische, elektrische und chemische Sicherheit, die Hygiene, Akustik oder die Bedienungsanleitung.

Fotos: Jürgen Jagoschinsky: Rainer Justen. Baby: paleontour/flickr (Unter Lizenz Creative Commons Namensnennung)


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Gesellschaftsspiele trotzen der Krise

Spielen ist “in”. Nach wie vor – egal, wie die Wirtschaftslage der Nation gerade ist. Jährlich werden mehr als 600 Neuheiten auf den Spielemessen in Essen und Nürnberg und Leipzig gezeigt, rund 350 Spiele schaffen es danach auf den Markt – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Kein Wunder also, dass Verlage wie Ravensburger, Hasbro, Schmidt und Kosmos ihre Marktanteile am gesamten Spielzeugmarkt stetig ausbauen. So stieg laut Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) allein in Deutschland der Anteil Spiele und Puzzle innerhalb der letzten zehn Jahre von 14 auf 19 Prozent. Überzeugen von diesem positiven Trend können sich alle Besucher der modell-hobby-spiel, die an diesem Freitag öffnet. Rund 600 Aussteller zeigen in Leipzig ihre Neuheiten.

spielen_300Gespielt wird wohl bereits so lange, wie es Menschen gibt. Die ersten Brett- und Tischspiele mit festen Regeln und Spielplan gibt es seit rund 5000 Jahren. Als ältestes Brettspiel gilt dabei das “Spiel von Ur” (2300 v. Chr.). Heute findet man wohl in jedem Haushalt die Klassiker wie Mensch ärgere Dich nicht, Dame, Halma, Mühle oder Scrabble. Sie sind schnell aufgebaut und die Spielregeln sind jedem bekannt. Im Zeitalter von Computerspielen und Konsolen erreichen sie aufgrund ihrer Popularität als Softwareversionen sogar den elektronischen Markt. Gerade auch im Internet, in sogenannten Brettspielwelten, erfreuen sich Gesellschaftsspiele immer größerer Beliebtheit. Gemeinsame Spieleabende mit Freunden, die durch Job und Familie in andere Städte ziehen mussten, können dadurch wiederbelebt werden.

Eine Neuheit auf der diesjährigen modell-hobby spiel sind beispielsweise die Gesellschaftsspiele von LEGO. In diesem Jahr brachte der Baustein-Hersteller allein zehn Spiele auf den Markt. Die erste Auszeichnung ließ nicht lange auf sich warten. So nahm LEGO für Ramses Pyramid den “Toy Award 2009″ in der Kategorie “Spiel und Action” entgegen – verliehen von der Internationalen Spielwarenmesse Nürnberg. Das Besondere an dem Spiel: Nach dem Motto “Bauen, Spielen, Verändern” bestimmen die Spieler selbst über die Gestaltung des Spielbretts, Regeln und Würfel.

Aktuelle Trends im Spielebereich lassen sich bereits vor der Messe erkennen: “Spielen muss schnell gehen. Kurze Spiele mit einer Dauer von einer halben bis maximal einer ganzen Stunde sind angesagt”, sagt Udo Schmitz vom Felsenweg-Institut. Ebenso immer wichtiger sei eine detailierte aber einfach zu verstehende Spielanleitung. “In dieser hektischen Zeit mit nur wenigen Entspannungsmomenten geht es darum zu spielen, also am Besten sofort anzufangen“, meint Schmitz. Und auch der Preis spielt eine immer größere Rolle. Spiele bis 20 Euro nehmen immer mehr zu.

All das gibt’s ab Freitag in vier Hallen plus Glashalle.


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Gewinne, Gewinne, Gewinne!

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ACHTUNG! DAS GEWINNSPIEL IST VORBEI! Wir danken allen Teilnehmern.

Na, kribbelt es bei Ihnen auch schon? Nur noch wenige Tage, dann öffnet wieder Deutschlands besucherstärkste Freizeitmesse, die modell-hobby-spiel in Leipzig. Wir hoffen, wir haben Sie mit unserem Onlinemagazin bislang gut darauf vorbereitet. Kritik, Anregungen und Lob nehmen wir natürlich gern in den Kommentaren entgegen. Jetzt aber heißt es erstmal: Aufgepasst und mitgemacht! Denn wir verlosen zahlreiche hochwertige Preise, die uns freundlicherweise die Aussteller zur Verfügung gestellt haben. Der Gesamtwert der Preise beträgt über 700 Euro. Alles was Sie dafür tun müssen, ist die Gewinnspielfrage richtig zu beantworten und uns eine Mail mit der Lösung zu schicken.

Hier aber erstmal eine Übersicht dessen, was Sie gewinnen können:

Modellbahn

Spielzeug und Spiele

Modellbau von SIKU

Airbrush

Plastmodellbau

Handarbeit: Kreuzstich

  • Bastellupe von Cross Stitch Corner
  • Stickset von Cross Stitch Corner

ACHTUNG! DAS GEWINNSPIEL IST VORBEI! Wir danken allen Teilnehmern.

Sieht gut aus, oder? So, und nun die Preisfrage, die sicher ganz leicht für Sie zu beantworten ist. Nennen Sie uns mindestens zwei Spiele, die für den Spielegrafikpreis Graf Ludo nominiert sind. Die Antwort finden Sie ganz leicht hier im Online-Magazin. Ihre Lösung mailen Sie uns bitte. Und bitte schreiben Sie uns auch dazu, welcher Preis Sie am ehesten interessieren würde. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir nicht garantieren können, dass Sie auch wirklich diesen Preis gewinnen. Einsendeschluss für Ihre E-Mail ist Donnerstag, der 1. Oktober 2009, 12 Uhr Wir wünschen viel Glück!

ACHTUNG! DAS GEWINNSPIEL IST VORBEI! Wir danken allen Teilnehmern.


Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 14. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Ausgeschlossen vom Gewinnspiel sind Mitarbeiter und Angehörige der genannten Hersteller und der Leipziger Messe GmbH. Ein Anspruch auf den Gewinn eines bestimmten Preises besteht nicht. Gewinne können nicht getauscht werden, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die im Rahmen dieses Gewinnspiels erhobenen Daten werden intern lediglich für den Zweck der Zuteilung der Gewinne gespeichert und danach wieder gelöscht. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt.


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Anne Liebler ist die hobbyschneiderin.net

Wenn es ein Forum für kreatives Gestalten in Deutschland gibt, dann ist es das von Anne Liebler. Die 48-Jährige betreibt die Website und das Forum hobbyschneiderin.net. Seit 2001 und mit unbeschreiblichem Erfolg. Obwohl, beschreiben kann man den Erfolg, ja sogar beziffern. Aber der Reihe nach.

hobbyschneiderin_240Vor 48 Jahren wurde Anne Liebler in Pirna geboren. Heute, nachdem sie quasi einmal quer durch Deutschland gezogen ist und unter anderem in Stralsund lebte, wohnt die vierfache Mutter in Aachen. Als sie im Erziehungsurlaub war, keimte in ihr eine Idee. „Ich wollte die Zeit zu Hause nicht nur für die Kinder verbringen, sondern suchte eine ernsthafte Beschäftigung“, berichtet Anne Liebler. Also warf sie all ihre Kenntnisse in die Waagschale. Und das sind nicht wenige. In Pirna hatte sie sich bereits zu DDR-Zeiten mit der künstlerischen Verarbeitung textiler Stoffe beschäftigt und auch Arbeitsgemeinschaften geleitet. Das Nähen und Stricken blieb ihr Hobby. Später arbeitete sie unter anderem im Sozialamt, kommunizierte dort viel mit Menschen. „Also legte ich Hobby und Kommunikation zusammen und nutzte die Möglichkeiten, die mir das Internet bot“, sagt sie.

Aus ihrem Forum, das sie von Anfang an auf der Domain hobbyschneiderin.net betreibt, entwickelte sich sehr schnell eine lebendige Plattform. „Ich war selbst erstaunt, in welchem Tempo das ging. Immer mehr Nutzer meldeten sich an, es wurde diskutiert und gefachsimpelt. Diese Entwicklung war auf jeden Fall nicht zielgerichtet. Als ich aber merkte, dass nach so einem Forum gesucht wurde, habe ich auch fleißig daran gearbeitet.

Eine Idee, die auch dem Verlag Aenne Burda gefiel. Der Verlag mit dem Namen von Zeitschriftenverlegerin und „Königin der Mode“ plante zu diesem Zeitpunkt gerade eine neue Website mit Community-Anbindung. Den Burda-Mitarbeitern gefiel, was Anne Liebler auf die Beine stellte und verpflichtete sie als Forenbetreuerin. Noch heute ist sie für Burda freiberuflich tätig, gibt Tipps und knüpft ein soziales Netz, weiß immer, wer auf seinem Gebiet der oder die Beste ist.

Auch mit Händlern und der Industrie arbeitet die Hobbyschneiderin zusammen. „Gerade die Industrie, also die Hersteller, haben die Erfahrung machen müssen, dass viele ihrer tollen Produkte gar nicht beim Verbraucher ankommen. Und wenn doch, dann wissen die wenigsten, was man mit ihnen machen kann. Hier helfe ich und erkläre die Dinge, schreibe Artikel darüber“, erzählt sie und vergleicht es mit einer Messe: „Eigentlich mache ich das, was auf einer Messe passiert, nur eben virtuell und 24 Stunden am Tag.“

Ihr eigenes, geknüpftes, soziales Netz funktioniert inzwischen so gut, dass sie sich im Forum selbst immer mehr als Mittlerin sieht. „Ich habe ein gutes Personengedächtnis und weiß zum Beispiel, dass ich eine Textilchemikerin im Forum habe, die genau erklären kann, warum sich rote Textilien beim Bügeln verfärben. Es ist ein großes Geben und Nehmen geworden. Und genau das reizt mich an der Arbeit“, meint sie. Nahezu von Anfang an mit dabei ist ihr Partner Peter Schaefer. Er und Kollege Michael Abel kümmern sich um die Technik und teilweise auch um das Inhaltliche. „Wir sagen immer, wir können nicht für gutes Wetter sorgen, wohl aber für ein angenehmes Klima“, so Anne Liebler.

Wichtig ist für sie auch, die Benutzer ihres Forums persönlich zu treffen. „Ich will die Leute sehen, ihre Sprachmelodie hören, die Lachfalten erahnen, die sie womöglich beim Schreiben eines lustigen Beitrages hatten. Solche Treffen sind ganz entscheidend, um aus den Namen Persönlichkeiten werden zu lassen. Und wenn es dazu dient, einzuschätzen, wen man gar nicht mag, ist das auch ein Gewinn“, erläutert sie.

Kennenlernen kann man Anne Liebler während der modell-hobby-spiel in Leipzig, wenn sie am Stand des Kreativ- und Strick-Cafés in Halle 2, am Stand H50/J51 zugegen sein wird. „Ich finde die Arbeit, die dort gemacht wird und das Ambiente des Ladens wunderbar. Da steckt ganz viel Potenzial drin. Der Kommerz tritt hier in den Hintergrund. Nicht selten sind die Damen dort auch Ansprechpartner für ganz alltägliche Probleme. In der heutigen Zeit denken alle, dass die Do-it-yourself Welle gerade beginnt und Dawanda wird als ein Beleg genommen,wie viele wieder kreativ tätig sind. In vielen Presseartikeln kann man das finden und immer wieder wird vermittelt, dass diese Bewegung aus Amerika kommt. Dabei hat gerade Leipzig, die Stadt der modell-hobby-spiel – mit dem Buchverlag für die Frau einen ganz wunderbaren Verlag, der noch heute Handarbeitsbücher herstellt. Das haben nur die meisten vergessen“, gibt sie zu bedenken.

Das Internet wäre eine sehr gute Gelegenheit, die reale Welt mit der virtuellen zu verbinden. „Das Internet ist das Medium für die Frau, sage ich immer. Frauen sind kommunikativer. Wenn sie allerdings in beruflichem Stress stehen oder – was noch schlimmer ist – keine Arbeit mehr haben oder aus jener durch Erziehungszeiten oder auch Pflegezeiten für Angehörige ausgestiegen sind, pflegen sie irgendwann ihr soziales Netzwerk nicht mehr. So geben sie sich demütig ihrem Schicksal hin. Sie wollen niemanden stören und der Alltag (be)kleid(t)et sie – in Jogginghose und Schlabber-Shirt. Das Forum hat den Vorteil, dass man wieder eine Verbindung mit Anderen bekommt. Und irgendwann raus kommt aus der Demut. Dann will man vielleicht den anderen Mitgliedern zeigen, was man schickes genäht hat. Macht sich selbst wieder zurecht für das Foto und trifft die virtuellen Kontakte ganz real auf einer Messe“, beschreibt sie ein mögliches Szenario.

Mit ihren 51.000 Mitgliedern, die bereits über 100.000 Einträge und eine Millionen Antworten verfasst haben, vereint sie alle sozialen und beruflichen Schichten. Adlige Frauen, Richterinnen und Leute ohne Bildung würden gemeinsam kommunizieren. „Es gibt keine Barriere, die Mitglieder sind über die Themen miteinander verbunden. Oft entstehen daraus wirklich Realkontakte. Das ist für mich sehr wichtig. Es wird ja nicht nur übers Stricken und Nähen erzählt. Das menschelt ganz schön, wie man sagt. Es gibt ganz viele Tage, an denen ich wahnsinnig dankbar dafür bin, was ich hier machen darf.“


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Hören: Spieleautorin Anja Wrede

Die Berliner Journalistin Camilla Hildebrandt war einen Tag lang zu Besuch bei der Spiele-Autorin Anja Wrede. Zusammen unterhielten sich die beiden Frauen über das Thema Spiele und besuchten einen Kindergarten, in dem sie mit unüberhörbar viel Spaß die beiden Wrede-Spiele “Schnuffi, wuff!” und “Gänsemarsch” ausprobierten.
Das Porträt der Spieleautorin wurde heute in der Reihe “Profile” im Deutschlandradio gesendet. Sie können das fünf Minuten lange Porträt beim Deutschlandradio herunterladen (MP3, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie “Ziel/Link speichern unter …”, oder sie klicken direkt auf den Link und hören das Porträt direkt im Browser).
Anja Wrede beantwortete hobby360 ebenfalls einige Fragen. Das längere Interview lesen Sie hier.


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Das klappt: Für mehr Platz auf der Werkbank

Bohrmaschine, Schleifmaschine oder Kreissäge – Werkzeuge nehmen auf der Werkbank viel Platz weg. Sind es große Maschinen, die fixiert werden müssen, hat das zusätzlich den Nachteil, dass sie nicht schnell weggeräumt werden können. So verkommt die Werkbank schnell zur Maschinenstation. Und zum freien Arbeiten ist kein Platz. Eine wirklich clevere Lösung bringt das Dresdner Unternehmen Werkring auf die modell-hobby-spiel: Mit dem VariToolTable zeigt es eine Werkbank, bei der die Werkzeuge weg geklappt werden können. Damit ist sie perfekt geeignet für alle Hobbybastler und Modellbauer.

vario_240Entwickelt wurde die multifunktionale Werkbank quasi aus der Not heraus. Als jahrelange Konstrukteure von Maschinen und Anlagen und leidenschaftliche Bastler arbeiteten die Erfinder in ihrer privaten Hobby-Werkstatt. Dafür brauchten sie eine Reihe von feststehenden Präzisions-Maschinen und viel Platz für große Bauteile. Die Werkstatt ließ sich aber nicht vergrößern, also blieb nur die Chance, eine Platz sparende Lösung zu finden, die sie bei ihrer Arbeit nicht einschränken sollte. Also konstruierten sie sich einen Werkzeugtisch mit zwei entscheidenden Vorteilen: der Tisch konnte mit allen schweren Maschinen auf Rollen geliftet und im Raum verschoben werden und die Maschinen konnten unter den Tisch geklappt werden.

vario_240_2Die neuen Chancen für die kleine Werkstatt begeisterten nicht nur sie, sondern viele ihrer Freunde, Nachbarn und Gäste, die sich immer mehr für den Tisch interessierten. Und so beschlossen sie, den “einmaligen” Werkzeugtisch vielen nutzbar zu machen. Was anfangs eine Idee war, wurde mit jedem Schritt in der Weiterentwicklung zu einem immer perfekteren Produkt. Denn in der heutigen Werkbank sind auch viele Details gelöst, die Praktiker schon immer störten – zentrale Elektrik, die richtige Maschinenhöhe, unkomplizierte Absauglösungen und so weiter. Es folgten Patententwicklungen, weltweiter Patentschutz, professionelle Fertigung auf CNC-Maschinen. Und jetzt ist die Werkbank auf dem Markt.

Und vom 2. bis 4. Oktober auf der modell-hobby-spiel. In Halle 5, Stand E03.


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Von Wollschweinen und Kampfwürsten

Zugegeben, wir als männliche Blogautoren können mit dem Hobby Stricken nicht all zu viel anfangen. Aber glücklicherweise gibt es ja Frauen, die uns von diesem offenbar wunderbaren Hobby etwas erzählen können. Pia Ziefle etwa. Die Bloggerin mit Hang zu lustigen Gedichten, Teilzeit-Journalistin und dreifache Mutter lebt in einem kleinen 700-Seelen-Dorf bei Tübingen. Und strickt dort Wollschweine und Kampfwürste.

stricktier_pia„Zum Stricken gekommen bin ich Ende der 80er Jahre. Ich war eine der Schülerinnen, die es wohl in jeder Schulklasse gab. Die, die hinten in der letzten Bankreihe saßen und heimlich unter dem Tisch gestrickt haben“, sagt die heute 35-Jährige. Jetzt, mit drei Kindern, hat sie das Stricken wieder entdeckt und konzentriert sich dabei auf Schweine und lange Würste. Letztere seien multifunktionell einsetzbar. „Eigentlich sind das so Zugluftstopper, die man vor Fenster oder Türen legen kann. Meine Kinder nutzen sie aber auch gern zum Toben. Man kann damit prima um sich schlagen, ohne jemanden zu verletzen. Darum auch der Name Kampfwürste“, lacht Pia. Man kann die Würste aber auch als Kuscheltiere für Babys oder etwa als Buchstütze zum leichteren Lesen im Bett verwenden.

Auf die Idee, auch Schweine zu stricken, kam Pia, weil sie „recht einfach zu stricken sind“, wie sie sagt. Außerdem kämen die Strickschweine gut bei Kindern an. „In den Spielzeugabteilungen gibt es auch meist keine Kuschelschweine. Löwen, Eisbären, Robben und so weiter finden sich, aber eben keine Schweine. Ich vermute also, dass es schweinemäßig Bedarf gibt“, scherzt sie.

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Bei den Materialien setzt sie auf rein ökologisch produzierte Naturfasern. „Kinder nehmen ja quasi alles in den Mund, darum sind die von mir verarbeiteten Materialien entweder pflanzlich oder gar nicht gefärbt“, erzählt Pia. Die Wolle bezieht sie vom benachbarten Öko-Bauern. Beim Verstricken gebe es zwar keine Unterschiede zwischen naturbelassener und chemisch behandelter Wolle: „Aber das Grundgefühl ist einfach an anderes. Ich finde es einfach schöner, wenn die Wolle nach Schaf riecht und nicht nach Fernost.“

Alle Produkte, die Pia auch verkauft, entstehen in Handarbeit. „Es gibt ein paar Tricks, so habe ich mir beispielsweise Schablonen gebaut. Aber eine Schweinestrickmaschine steht noch nicht bei mir und ist auch nicht in Planung“, lacht sie. Das Stricken mache einen Großteil ihrer Freizeit aus. „Das ist etwas, das man gut nebenher machen kann. Den Kinder gefällt es und sie setzen sich meist zu mir, um mitzumachen oder zu basteln“, sagt Pia.

Das Thema Handarbeit ist natürlich auch auf der modell-hobby-spiel vertreten. So wird auf der Bühne ein Schnellstrick-Wettbewerb mit Riesennadeln stattfinden. Zudem gibt es genähte Spiele zum Ausprobieren sowie allerlei Möglichkeiten, selbst tätig zu werden. Etwa in Halle 2 beim Leipziger Kreativ- und Strickcafe.


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Vom Modell zum richtigen Auto

Normalerweise ist der Weg, den ein Auto zur eigenen Modellbau-Sammlung nimmt ja der: Ein Autokonzern baut ein Concept- oder Serien-Fahrzeug, und dann machen sich die Experten von herpa, Revell und Co. daran, dieses Auto in maßstabsgetreue Exemplare zu verwandeln.

Nicht so beim Trabant nT. Denn dieses Auto gab es erst als Modell, und dann als richtiges Auto.

Doch fangen wir von vorn an:


Im Jahr 2007 hatte herpa-Geschäftsführer Klaus Schindler eine Idee: 50 Jahre nach der Geburt des Trabant, wäre es Zeit für eine Neuauflage. Der Funken für diesen Gedanken stellte die Modellfertigung bei herpa dar, die 18 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer die deutsch-deutsche Auto-Ikone noch immer in hohen Stückzahlen produzierten. 18 Jahre nach Produktionsende erfreute sich die “Rennpappe” noch immer hoher Beliebtheit – in Ost und West.
Dieses nahm Schindler zum Anlass, um 2007 und anschließend auch auf der 2007er und 2008er Ausgabe der modell-hobby-spiel, sein in Modell-Form gegossenen Traum einer Trabant-Neuauflage zu präsentieren.

Die Publikumsreaktionen gaben Schindler Recht. Tausende nahmen an einer Umfrage zum “newTrabi” Teil und sprachen sich für eine Neuauflage aus.

2009, 20 Jahre nach dem Mauerfall, nun steht er da: Der fahrtüchtige Prototyp dessen, was mit einem Modell vor zwei Jahren begann.

Als modernes, umweltfreundliches Stadt-Auto kommt der auf den Namen “Trabant nT” getaufte, legitime Nachfolger des Ost-Autos daher. Der Trabant nT kommt mit einem reinen Elektro-Antrieb, Solarzellen auf dem Dach und insgesamt null CO2-Abgasen. Denn wo nichts verbrannt wird, wird auch kein Abgas erzeugt.
Am ursprünglichen Modell-Entwurf hat Designer Nils Poschwatta nochmals Hand angelegt. Der Auto-Designer kündigte seinen sicheren Job bei VW und widmete sich mit aller Kraft dem Trabant-Projekt. Unter seiner Hand entstand ein Auto, dass auf den ersten Blick als Trabant 601 erkannt wird, dabei aber trotzdem einen eigenen, modernen Charakter hat.

Gebaut wurde der Prototyp beim sächsischen Karosseriebauer indiKar, dessen Geschäftsführer Ronald Gerschewski gespannt in die Zukunft schaut. Denn: Der Prototyp könnte zwar sofort in Serie gehen, für eine Massenfertigung fehlt dem Projekt allerdings noch ein starker Investor. Bisher haben herpa, indiKar und eine Reihe von Partner-Unternehmen das notwendige Geld für die Entwicklung selbst aufgebracht. Nun muss ein Investor gefunden werden, der den Mut hat, den Trabant tatsächlich wieder auf die Straße zu bringen.

Investoren in Zeiten der Wirtschaftskrise zu finden ist sicherlich kein einfaches Unterfangen. Dessen ist sich auch Gerschweski bewußt. Er sieht trotzdem Chancen – für das Projekt ebenso, wie für potentielle Investoren: “Hier bietet sich eine einmalige Chance, mit einem neuen, unbelasteten Produkt an den Markt zu gehen. Und das in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und neue Antriebstechnologien mehr den je gefragt sind.”
Einen Wunschinvestor hat indiKar im Moment nicht, man suche breit. Geldgeber könnten nicht nur aus der Autobranche kommen, denkbar wäre auch ein Konsortium oder ein Energie-Riese wie e-on oder RWE. “Sicherlich braucht ein Projekt wie dieses Mut, aber ‘Trabant’ ist eine weltweit eingeführte Marke, die jetzt nur besser werden kann, als es das Original war”, zeigt sich Gerschewski optimistisch.

Bis wir einen fabrikneuen, umweltfreundlichen Trabant wirklich wieder auf der Straße sehen werden, müssen noch einige Hürden genommen werden. Als Modellbauer kann man sich den Trabant nT aber schon heute in die eigene Garage stellen, denn natürlich produziert herpa als Ruderhaltendes Unternehmen (und Inhaber der Marke “Trabant”) bereits den Trabant nT in klein. Zu sehen auf der modell-hobby-spiel.


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Foren vorgestellt: drachenforum.net

Armin Gerhardts ist 27 Jahre alt, wohnt in Radevormwald bei Wuppertal und betreibt drachenforum.net. Wir sprachen mit ihm über Einleiner, Zweileiner und Hardliner im Drachensport.

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Erzähl uns doch bitte etwas über das Forum.

Sehr gern. Das Drachenforum existiert seit August 2001 und hat sich seitdem zum wohl größten Forum für den Drachensport in Deutschland gemausert. Derzeit haben wir über 10.000 Mitglieder, von denen rund 4000 ständig aktiv sind.

Hast Du das Forum selbst gegründet?

Nein, das ist mir auch sehr wichtig zu erwähnen. Gegründet hat das Forum Jochen Müller. Ich war anfangs nur Mitglied des Forums, später Moderator, dann Administrator. Später hatte Jochen kann keine Zeit mehr. Es gab die Option, das Forum an einen kommerziellen Anbieter zu verkaufen. Die Mehrheit der Benutzer hat sich aber dagegen entschieden. Darum habe ich gesagt, ich betreibe das Forum als unabhängige Plattform weiter.

drachen_beistellUnd du kümmerst Dich allein um die Ordnung im Forum?

Nein, das geht gar nicht. Mich unterstützen 12 Moderatoren und Administratoren, die entweder gezielt ihre Themengebiete kontrollieren oder den quasi Generalzugriff haben und global im Forum agieren können.

Was sind die hauptsächlichen Themengebiete des Forums?

Das ist schwierig zu sagen, da unser Ziel ist, möglichst alle Bereiche des Sports abzudecken. Von den Stäbchenfliegern bis zu den Speed-Fliegern, die den Drachen möglichst schnell fliegen wollen, ist alles dabei. Außerdem entwickelt sich die Nische der KAP-Flieger, also diejenigen, die ihren Drachen für Foto- und Videoaufnahmen nutzen, recht gut. Außerdem dabei: die Mountain- und All-Terrain-Boards. Man lässt sich also vom Drachen durch Matsch, Sand oder über hügeliges Gelände ziehen. Aber natürlich widmen wir uns auch dem Bau von Einleinern. Also solchen Drachen, die jeder Familienvater auf der Wiese, dem Feld oder am Strand steigen lässt.

Und bist Du selbst Drachenflieger?

Ja, ich fliege mit Matten und Buggy. Ohne Anhänger kann ich nicht zum Strand.

Seid Ihr durch das Forum nah an Trends?

Man muss das anders sehen. Wir sind nicht Drachenflieger, weil es das Form gibt, sondern umgekehrt. Wir sind leidenschaftliche Drachensportler und tauschen uns im Forum aus. Wenn es also um Trends geht, dann haben wir die meist bereits umgesetzt. Die Entwicklungen kommen aus den USA oder Austrahlien. Wenn es also einen Trend gibt, dann ist der meist sehr schnell auch Thema im Drachenforum.

In welchem Alter sind Eure Forennutzer?

Es gibt keine Statistik darüber. Aus der Erfahrung heraus denke ich aber, dass es bei 14 Jahren beginnt und bis ins hohe Alter geht. Die ATB-Fahrer sind alle noch recht jung. Im Einleinerbereich geht es bis jenseits der 60.

drachen_240Bietet Ihr Herstellern und Händlern die Möglichkeit, eigene Foren zu betreiben?

Nein, wir wollen unabhängig bleiben. Allerdings sind durchaus Hersteller und Händler im Forum aktiv. Manche sind auch so fair und geben in ihrer Signatur an, dass sie gewerblich tätig sind. Da die Drachengemeinde aber sowieso familiär ist, kennt man sich durch Festivals oder andere Treffen sowieso.

Du sprichst Treffen an, gibt es auch Usertreffen vom Forum aus?

Das hat recht wenig Sinn, weil wir uns bei Wettbewerben und so weiter treffen. Ich hatte mal überlegt, im Form eine Art Communitylösung im Stil von meinVZ oder Facebook zu integrieren. Das bringt aber bei uns nix, weil sich der Kern ohnehin kennt.

Wer in den Drachensport einsteigen will, sollte sich bei Euch anmelden, weil…

… hier alle Leute sind, die sich auskennen und wir alle Themenbereiche abdecken. Und wir haben seit 2001 alle Entwicklungen und Trends im Drachensport mitgemacht, bieten also einen großen Wissenspool.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Spaß weiterhin.


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20 Jahre Mauerfall: Revell und modell-hobby-spiel feiern

20 Jahre ist es her, dass der Trabant durch die Wiedervereinigung Deutschlands zur Ikone wurde. Der DDR-Volkswagen war maßgeblich für die Mobilisierung der DDR verantwortlich – trotz 18 Jahren Wartezeit, Duraplast-Schale und dreckigem Zweitakter-Motor: Spätestens nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung schlossen Millionen Menschen den Trabant in ihr Herz.

Der Funken für den Fall des eisernen Vorhangs in der DDR ging von Leipzig aus. Tausende Menschen gingen hier erstmals auf die Straßen. Diese Courage und die Wiedervereinigung als solche feiert die modell-hobby-spiel in diesem Jahr mit einem besonderen Ereignis.

Der Aussteller Revell stellt einen echten Trabant zur Verfügung, welcher während der drei Messetage von Künstlern des “Leipziger Graffiti-Verein” mit Motiven zum Thema “20 Jahre Mauerfall” besprüht werden. Auf diesem Weg entsteht nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Versteigerungsobjekt.
Denn am 4. Oktober startet unter der Schirmherrschaft von Dagmar Schipanski, der Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, eine Versteigerung des Trabant für den guten Zweck – die Erlöse gehen vollständig an die Deutsche Kinderkrebshilfe. Bis zum 31. November können über die Internetseite von Revell Gebote für das einzigartige Auto abgegeben werden.

Auch für Modellbauer wird es vom “modell-hobby-spiel”-Trabant übrigens eine Version geben: Eine auf 1989 Stück limitierte Version des Graffiti-Trabis im Maßstab 1:24 wird es zur modell-hobby-spiel geben.


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