Graf Ludo: Das sind die Gewinner
von Daniel Große am Oktober 2nd, 2009, 11:30 Uhr
“Nicht zu fassen” (Zoch Verlag) und “Bonnie and Clyde” (Abacusspiele Verlag) sind die schönsten Spiele des Jahres. Die Grafiker und Illustratoren der beiden Spiele wurden heute in einer feierlichen Preisverleihung geehrt.
“Nicht zu fassen” (Zoch Verlag) und “Bonnie and Clyde” (Abacusspiele Verlag) sind die schönsten Spiele des Jahres. Die Grafiker und Illustratoren der beiden Spiele wurden heute in einer feierlichen Preisverleihung geehrt.
Im Rahmen einer Festveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) überreichte die Vize-Weltmeisterin im Kugelstoßen, Nadine Kleinert, die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Kinderspielgrafik“ an Gabriela Silveira, die Grafikerin von „Nicht zu fassen“.
Gleich an drei Grafiker geht der Preis in der Kategorie „Beste Familienspielgrafik“. Mirko Akira Suzuki, Martin Hoffmann und Claus Stephan, die Grafiker des Spiels „Bonnie and Clyde“, erhielten von Ralf Bartels, dem WM-Dritten im Kugelstoßen, den Siegerpokal. Der Graf Ludo wird gemeinsam von der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie sowie der Leipziger Messe verliehen und ist mit je 1.000 Euro dotiert, die direkt an die Spielegrafiker gehen. Schirmherr ist Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).
Zur Begründung sagte die Jury:
Beste Kinderspielgrafik:
„Nicht zu fassen“ (Zoch Verlag), Grafikerin Gabriela Silveira
Die Gestaltung des Spiels überzeugt durch seine Detailverliebtheit. So zeigen die dreidimensionalen Pappmöbel Objekte von allen Seiten. Ein Geißlein unter dem Bett blickt den Betrachter mal direkt, mal nur von der Seite an. Hervorzuheben ist die robuste Verarbeitung der Möbel, die selbst Kinderhänden Stand hält. Als besondere Dreingabe gefällt der Wolf in Form einer Fingerpuppe. Auch hier findet sich die liebevolle Umsetzung nach Vorgabe der Grafikerin wieder. Und selbst an das Innere der Schachtel wurde gedacht.
Beste Familienspielgrafik:
„Bonnie and Clyde“ (Abacusspiele Verlag), Grafiker: Mirko Akira Suzuki, Martin Hoffmann und Claus Stephan
Ausschlaggebend für den Sieg war die Gestaltung der Spielkarten. Aneinander gelegt erzählen sie die Geschichte des bekannten Gangsterpärchens. Die gesamte Bildsprache orientiert sich an der filmischen Umsetzung des Themas und nimmt den Betrachter mit auf eine Reise in das Amerika der 30er Jahre. Besonders hervorzuheben ist, dass nahezu alle Karte als Unikat gestaltet wurden, was die aufwändige Arbeit unterstreicht. Ungewöhnlich aber passend sind zudem die Tatortfelder auf dem Spielplan in Form von Zeitungsausschnitten.
Fotos von der Preisverleihung mit Moderatorin Charlotte Engelhardt finden Sie hier.
Probespielen kann man die Nominierten und die Siegerspiele über den gesamten Messezeitraum in Halle 2, an Stand J60.


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