http://www.hobby360.de http://www.hobby360.de http://www.modell-hobby-spiel.de

Kennen Sie “Bausteln”?

Dieser Artikel behandelt die modell-hobby-spiel 2010. Aktuelle Artikel finden Sie hier.

Kennen Sie Daniel Düsentrieb? Der gewitzte Erfinder aus Entenhausen könnte das Maskottchen eines neuen Trends sein: Dem Bausteln.

Kennen Sie “Bausteln”?

Was Bausteln ist? Ein neuer Trend. Einer für kreative Menschen, die sich nicht auf ein bestimmtes Hobby beschränken wollen. Menschen, die sich in allen Ecken der modell-hobby-spiel wohl und interessiert fühlen.

Die Wortschöpfung aus „Bauen“ und „Basteln“ verwischt Grenzen: Man bastelt, baut und probiert sich an und mit allerlei Materialien. „Bausteln bedeutet, nicht da aufzuhören, kreativ zu sein, wo der Baumarkt vom Angebot her endet“, erklärt Philip Steffan. Der Berliner ersann zusammen mit seinem Freund Christian Heller das Wort Bausteln vor einem Jahr. Sie wollten ein deutsches Wort für den neuen, aus den USA kommenden, Trend nutzen können.
Dort beschäftigt sich als Vorreiter der Szene das Magazin „MAKE“ mit dem Thema – „Machen“. Bausteln ist Experimentieren, Probieren und „Machen“: Nicht lang überlegen, einfach „ran an’s Werk“.

Doch was ist Bausteln nun eigentlich?
Es ist tüfteln, entdecken, erfinden.

Baustler bedienen sich in Baumärkten, Bastel- und Handarbeitsläden. Sie zweckentfremden Materialien, bringen sie in Bewegung oder erschaffen neue Dinge aus ihnen.
Daniel Düsentrieb, der einen Weihnachtskranz morsen lässt? Ein Vogelhaus, das beim Anflug des Bewohners dank LED-Lichtern blinkt? Oder ein RC-Modellflugzeug aus einer Cola-Flasche? Willkommen im Baustel-versum.
Das Interessante am Bausteln ist, etwas zu schaffen, dass nicht ‚tot’ ist“, erzählt Steffan. „Es ist schön etwas zu erfinden, dass über blinkende Lichter oder Signale ein ‚Lebenszeichen’ von sich gibt.

Gelernter Elektriker muss man für die elektrischen Handgriffe beim Bausteln übrigens nicht sein. Dank Läden wie Conrad oder dem Open Source-Elektrobaukasten Arduino ist der Einstieg in die Thematik kinderleicht. Im Laden hilft das Personal gern, für den Baukasten Arduino gibt es im Internet jede Menge Hilfen, Anleitungen und Workshops.
Ich finde nicht, dass man eine technische Vorahnung haben muss. Man sollte nur überlegen, was man selbst will. Denn genau die Dinge lassen das Bausteln interessant werden – etwas bauen, dass man nicht kaufen kann. Der Rest ist das bekannte ‚Learning by Doing’. Man muss einfach furchtlos genug sein und sich von der Neugier treiben lassen“, sagt Steffan. Dass es genügend Furchtlose gibt, merkt der Baustel-Vorreiter selbst. In Berlin lädt er seit Mai jeden Montag zum ‘Kreativlabor’, wo sich Baustler austauschen können.

Offenheit und Austausch ist für die Gemeinschaft der Baustler übrigens ebenso wichtig wie Ideen. Die junge Szene lebt vom Miteinander und glaubt an die „Demokratisierung des Wissens“: Das bedeutet Baupläne sowie Erfahrungen werden gern und offen geteilt, was den Einstieg natürlich wesentlich erleichtert.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, sich selbst einmal am ‘Tüfteln’ zu üben können wir helfen: In den nächsten Tagen stellen wir diverse kleine Baustel-Projekte vor. Und natürlich ist die modell-hobby-spiel der perfekte Ort um neue Materialien und jede Menge Inspiration für ihre Ideen zu finden. Für das weiterlesen empfehlen wir außerdem Philip Steffans Website bausteln.de. Dort erhalten Sie erste Einleitungen und viele Informationen sowie Bestell-Wege zum Elektrobaukasten Arduino.

Bild: Disney

 

Ein Kommentar

  1. [...] Name des elektronischen Wasserstandsanzeigers, unter anderem von Philip Steffan, den wir Ihnen bereits hier vorgestellt hatten. Enthalten ist in dem Satz alles, was benötigt wird: Die Bauteile, Kabel und ein Netzteil. [...]

Einen Kommentar schreiben