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Briefe einmal anders

Seien Sie mal ehrlich zu sich selbst. Wie lange ist es her, dass Sie einem lieben Menschen ein paar nette Zeilen haben zukommen lassen? Und zwar nicht über das rasend schnelle Internet, sondern über den herkömmlichen Postweg. Denken Sie an die Freude auf dem Weg zum Briefkasten, das gute Gefühl beim Herausnehmen des Briefes und die damit verbundene Gewissheit: Es gibt Menschen, denen ich etwas bedeute. Und wenn Sie den Empfänger dann noch mit selbstgestalteten Briefpapier und individuellem Umschlag überraschen, werden Ihnen Dankbarkeit und Zuneigung gewiss sein.

Haben Sie jetzt Lust bekommen, zum Füllfederhalter zu greifen, um der schnörkellosen Eleganz Ihrer Handschrift freien Lauf zu lassen, machen sich gleichzeitig aber Sorgen, dass Ihnen die nötige Kreativität bei der Gestaltung des Schriftstückes fehlt. Dann dürfen Sie jetzt doch mal eben fix ins Internet.

Die Kreativen von brigadacreativa.com hatten so zum Beispiel die Idee, Briefpapier im „Pixel-Design“ zu machen. So würde Briefpapier ausgesehen, wäre es für Computerspiele von vor 20 Jahren gestaltet worden.
Die Nutzerin Brite von HabeLangweile.de schlägt vor, das eigene leere Papier mit ausgeschnittenen Buchstaben zu gestalten, und vielleicht sogar eine kleine, geheime Nachricht darin zu verstecken.

Wer nun noch eine Stufe weiter gehen will, dem empfehlen wir, das Briefpapier selbst zu schöpfen. Dieses Vorhaben ist sicherlich etwas aufwändiger, aber auch ein schönes Projekt mit den eigenen Kindern. Die bekommen so nicht nur ein unverwechselbares Papier für zum Beispiel Einladungen, sondern auch noch vermittelt welchen Wert Papier letzlich hat.
Gute Anleitungen zum Thema Papier selbst schöpfen gibt es im Web u.a. bei der medienwerkstatt sowie bei kreatives-gestalten.de.

Was Sie mit Papier noch alles machen können, erfahren Sie natürlich auf der modell-hobby-spiel, oder hier im Blog – suchen Sie doch einmal: Klick!


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Hallo Herbst!

Herbst. Diese wunderbare Zeit mit bunten Blättern, Regen (nein, das meine ich jetzt nicht sarkastisch) und viel Wind. Perfekt, um Drachen steigen zu lassen oder sich auf Materialsammlung für allerei Bastel-Nachmittage zu begeben oder endlich, endlich wieder Kastanien-Männchen zu basteln. Streichhölzer, Fäden, Wachskerzen, Schere und Kleber liegen schon bereit daheim!
Herbst. Das sind diese wunderbaren Farben: Gelb, Rot, Braun. Hach, Herbst.

mhs-booteWir hätten zur Feier des Tages heute eine Alternative zu den gerade angesprochenen Kastanien-Männchen, für die sie nicht mehr brauchen als die oben erwähnten Materialien. Und: Walnüsse. Wenn Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung benötigen, surfen Sie schnell zu Hip Hip Hooray rüber, dort geht es zwar englisch zu, anhand der Bilder sollten jedoch keine Fragen offen bleiben.

Was lieben Sie am Herbst? Außer das wohl schönste Willkommensgeschenk, das Ihnen eine Jahreszeit machen kann: Die modell-hobby-spiel ;)


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Mit Schere und Nadel zum echten Lagerfeld

Die Zeiten, in denen Stricken und Nähen als “uncool” galt sind vorbei.
Mode selber zu gestalten und zu erarbeiten wird in Zeiten des globalisierten Handels zunehmend zum Trend. Das zeigt sich nicht nur seit Jahren auf der modell-hobby-spiel. Auch im Netz manifestiert sich der Trend durch jede Menge Weblogs, Foren und Portalen zum Thema Stricken und Kreativ sein. Allein über 750 Weblogs, die sich mit dem Thema Stricken und Nähen beschäftigen hat Martina Hees zusammengetragen.

Dass das Thema “selbst ist der Modemacher” ein stetig wachsender Trend ist, scheint nun auch vor Mode-Ikone Karl Lagerfeld nicht Halt gemacht zu haben. Der Hamburger, der erst vor vor einer Woche seinen 77sten Geburtstag feierte, entwarf exklusiv für das Magazin Burda Style eine Jacke und einen Rock. Den können Leser nun aber nicht kaufen – sondern selbst anfertigen. Der aktuellen Ausgabe, die seit Mittwoch an den Kiosken der Nation liegt, hat man die Schnittmuster für die beiden Mode-Stücke beigelegt. So kann sich jede Leserin jetzt selbst ans Werk machen.

“Jede Frau sollte unbedingt eine Jeans, einen tollen Rock, ein weißes Hemd, eine klassische Jacke und einen schönen Pullover im Kleiderschrank haben”, sagt Karl Lagerfeld. Bei zwei Teilen kann man jetzt nicht nur sagen, es seien echte Lagerfeld-Stücke, sondern auch, dass man sie selbst gemacht hat.


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Schnipp, Schnapp: Schneiden Sie sich selbst aus.

Einmal ein Kinostar sein und das eigene Konterfei überall präsent sehen – auf Autogrammkarten, Flyer und Postern? Leider klappt es bei den meisten Menschen ja trotz Popstars, Superstar und Co. nicht mit der Blitz-Karriere. Traurig sein muss man deswegen jedoch nicht. Wie wäre es damit, den zweiten Schritt einfach vor dem ersten zu tun? Denn bevor sich der weltweite Ruhm einstellt, kann man zwischenzeitlich schon einmal anfangen, Poster von sich selbst zu basteln.
Dass das gar nicht so schwer ist, zeigt Paul Overton. Mit wenigen Handgriffen entstehen beeindruckende Schwarz-Weiß-Porträts, mit denen man sich (oder die Kinder?) beim nächsten Geburtstag verschenken kann. Sinnbildlich gesprochen.

Die Herangehensweise ist denkbar einfach: Alles was man dazu braucht, sind ein paar Blatt Papier, ein Cutter-Messer und einen Bilderrahmen Wer jetzt Sorge hat, dass das Projekt möglicherweise zu aufwändig wird, dem sei gesagt, dass Paul Overton lediglich zehn Minuten benötigt, um sein persönliches Scherenschnitt-Poster herzustellen. Mit etwas Übung sollte Ihnen das also auch mühelos gelingen.

Wie es geht? Video ansehen, nachmachen und uns zeigen – zum Beispiel auf unserer Facebook-Seite!

DudeCraft – Paper Cut Portrait Tutorial from Paul Overton on Vimeo.

Für die Web2.0-Generation haben wir abschließend noch ein Tipp: Wer lieber mit der Maus, anstatt mit der Schere arbeitet, findet unter www.picnik.com eine leistungsstarke Bildbearbeitungs-Webseite, die den selben Effekt mit wenigen Klicks exakt nachstellt. Nur der Spaß bleibt dann dabei irgendwie auf der Strecke ..


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Stricken, sticken und nähen Sie los!

Wir wissen nicht, ob Catherine Mc Ever Kurse im Sticken gibt. Wenn es so wäre, würde sie uns sicher erklären können, welche Technik man am Besten anwendet, um Toastbrot so schick zu besticken wie sie es kann. Muss das Brot leicht angetoastet sein? Oder im Gegenteil lieber frisch aus dem Supermarkt? Fakt ist nur: Es sieht sehr gut aus. Und hält angeblich bereits einige Jahre.

Was wir aber genau wissen ist, dass Sie auch diesmal auf der Messe eine Fülle an Angeboten im Bereich Handarbeiten finden werden. So ist das Leipziger Kreativ- und Strickcafé wieder vertreten. Gleich daneben gibt es Wolle in seiner natürlichsten Form, nämlich noch “frisch am Tier”. Zwei Alpakas werden ihre weiße Wolle opfern (müssen), damit Andrea Braun praktische Sachen für die kalte Jahreszeit daraus stricken kann. Und vielleicht bekommen die Alpakas am Ende ja auch noch eine Mütze…

Wer lieber Nadel und Faden in der Hand hält, ist im Nähcafé sicher richtig. Hier gibt es neben einer Tasse Kaffee auch die Möglichkeit, Kurse zu besuchen und zu entdecken, was aus ein bisschen Nähgarn werden kann. Als besonderen Gast präsentiert das Leipziger “Stoffekontor” die bekannte Buchautorin und Fernsehmoderatorin Imke Johannson.

Und wenn Sie dann so richtige Profis sind im Alpakawolle zu Mützen verwandeln oder aus Ihnen ein Meister Nadelöhr geworden ist, dann wollen wir Ihre Werke natürlich auch sehen! Daher hier die Einladung: Senden Sie uns Fotos von Ihrem Tag auf der Messe, wir veröffentlichen sie im Anschluss gern.


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Schrauben Sie doch mal wieder .. nur anders!

Ich bin ein Held. Der Arbeit! Kein sozialistischer, mehr ein familiärer. Denn trotz meiner verkümmerten Oberarm-Muskulatur – ich sitze täglich mindestens 10 Stunden mit den Armen auf den Tisch gestützt am Computer – habe ich es tatsächlich geschafft mehr als 100 Löcher in die Wände des neuen Familienheims zu bohren. Hört sich an, als hätte ich aus einem Gouda einen Tilsiter gemacht? Schon, aber zählen Sie mal fix durch, wie viele Löcher Sie daheim haben. Gardinenstangen, Lampen, Regale. Summiert sich fix, oder?
Am Ende denkt man: “Kein Wunder, dass meine Heizkosten so hoch sind” – die Wände sind schließlich überall dünngebohrt.
Und: Man hat jede Menge Schrauben übrig.
Stellt sich die Frage: Wohin damit? Was machen?
Man hat zwei Möglichkeiten: A) Aufheben. B) Etwas Kreatives daraus entstehen lassen.
Nun ist Variante A diejenige, die Sie anwenden können, wenn Sie viel Platz im neuen Haus haben. Aber machen Sie eines: Setzen Sie sich ein Lesezeichen auf diese Seite und kommen Sie nächstes Jahr wieder. Wetten Sie haben die Schrauben nicht ein einziges Mal mehr angefasst oder benötigt? Sehen Sie, was habe ich Ihnen gesagt?!

Also, Variante B.
Was also stellt man mit Schrauben an?

Man könnte sie als Ersatz-Figürchen beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht nutzen. Vorausgesetzt, man hat noch von jeder Schraube vier Stück. Wenn nicht, bleibt noch immer Monopoly.
Oder Sie basteln ein Mobile daraus. Mit ein wenig Glück haben Sie zwischendurch einen kleinen Unfall damit und es wird ein Perpetuum mobile. Wer weiß?!
Oder Sie machen es, wie Vahram Najjar Aghazarian.
Der junge Mann aus Beirut begleitete seine Eltern früher öfter zur Arbeit und vertrieb sich mit den dort vorgefundenen Materialien die Langweile. Nun waren seine Eltern die Besitzer einer Schraubenfabrik, und was findet man dort – außer Schrauben? Eben, nix.
Und so spielte der junge Vahram mit Schrauben, einem Schraubenzieher und Holz. Mit der Zeit drehte er die Schrauben nicht mehr nur irgendwie ins Holz, sondern nach einem Muster – und heute ist Vahram neben seinem Job als Manager in der elterlichen Schraubenfabrik ein gefragter Künstler. Ausstellungen in Paris und Beirut hatten Bilder von Vahram bereits zum Thema.

Wenn Ihnen das Zweidimensionale nicht so liegt, dann können Sie mit den Schraubenresten und etwas Metallkleber auch etwas plastischer werden. So wie Joe Pogan. Der US-Amerikaner fertigt Skulpturen aus allem, was ihm metallisches zwischen die Finger kommt – Münzen, Werkzeuge, Schlösser und eben auch Schrauben.

Worauf also warten Sie noch? Ich muss jetzt noch fix zwei Regale zusammen bauen, danach sehe ich mal, was man aus Restschrauben, jeder Menge Imbus-Schlüsseln und etwas Langweile so zusammenbauen kann ;)


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Jeder kann malen!

Screenbrush ist eigentlich drei Programme in einem. Zum einen ist es ein Mal- und Zeichenprogramm, das jede Handbewegung exakt erfasst und den Nutzer so zu einem vollkommen neuen Malerlebnis führt. Mit welchen Werkzeugen dabei gearbeitet wird, ist nahezu es, Screenbrush unterstützt die Mail, das Grafiktablett oder auch den Touchscreen. Großflächige Hintergründe oder kleine Detailskizzen können mittels verschiedener Pinselstärken gezeichnet werden. Dabei verspricht die Software erstaunliche Genauigkeit und Präzision, sowie Effekte, die der klassischen Malerei in Nichts nachstehen.

screenbrush150Die zweite Funktion von Screenbrush ist die angebundene Community. Jeder, der ein Bild gemalt hat, kann es in eine Internet-Galerie laden und so der versammelten Künstlergemeinschaft zeigen. In der Regel, wenn sich künstlerische Absicht erkennen lässt, bekommen die Nachwuchs- und Hobbymaler auch positive und wertvolle Hinweise, wie sich eventuelle Feinheiten weiter herausstellen lassen. Außerdem gibt es ein Bewertungssystem. Mittels Sternchen können Bilder benotet werden.

Das dritte Highlight ist das wohl Beste: Wer mit seinem Kunstwerk vollends zufrieden ist, kann es als greifbares Produkt bestellen. Zum Beispiel als Leinwand oder als Kunstdruckposter. Damit ist Screenbrush das wohl erste Mal- und Grafikprogramm mit angeschlossenem Produktshop. Zu sehen und auszuprobieren ist die Software natürlich auch auf der modell-hobby-spiel. Sie finden Screenbrush in Halle 2, Stand N33.


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Jean Pütz: “Ich bin ein Ruhestandsverweigerer”

Herr Pütz, Sie sind ein wissbegieriger Journalist und Tüftler. Wann fing Ihre Begeisterung für Wissenschaftsthemen an und was genau macht diese Begeisterung aus?

Das hat schon als Kind angefangen. Meine Neugier hat mich getrieben. Mir sagte damals jemand, es gibt Dinge, die wird man nie komplett verstehen. Die Elektrizität etwa. Ab dem Zeitpunkt begann ich, bockig zu werden. Ich wollte allen zeigen, dass man doch alles verstehen kann. Und so fing ich an, zu basteln. Radios zum Beispiel. Das Programm habe ich dann mit alten Wehrmachtskopfhörern gehört. Das hat mich sehr interessiert.

Am 21. September werden Sie 74 Jahre alt. Nach wie vor arbeiten Sie und zeigen auf Ihren Pützmunter-Shows naturwissenschaftliche Experimente. Was treibt Sie an?

Es sind zwei Antriebe. Zum einen die Lust. Aber nur so viel, dass ich morgen auch noch Lust haben kann. Der zweite ist der Überlebenswille. Die meisten Rentner sterben sehr schnell, weil sie nicht wissen, dass es besser ist, sich nicht zur Ruhe zu setzen. Und das meine ich sowohl körperlich wie auch geistig. Ich mache auch heute noch Sport und habe auf meine alten Tage gelernt, mit dem Computer umzugehen. Ich bin ein Ruhestandsverweigerer, vor allem aus gesundheitlichen Gründen. Natürlich weiß ich trotzdem, wie Entspannung funktioniert. Ich komme beispielsweise gerade von einem fünfwöchigen Urlaub in Italien.

puetz300Sie vereinen die Begeisterung für viele Hobbys. Wenn Sie nur eines nennen könnten, worauf würden Sie sich konzentrieren?

Eigentlich müsste ich ja jetzt sagen, meine Familie und ich sind mein Hobby. Aber man kann es wohl darauf zusammenfassen, die Menschen zu informieren. Das war schon immer meine Absicht. Ich habe damals beim WDR die Redaktion Naturwissenschaft aufgebaut. Mir hat da keiner gesagt, was ich zu tun oder zu lassen hab. Ich habe aber immer eines gewusst: Wissen darf niemals Herrschaftswissen werden. Jeder hat das Recht darauf, komplizierte Dinge zu verstehen. Ich wollte nie die Großkopferten wie meine Professoren beeindrucken. Mir ging es immer darum, dem normalen Menschen zu zeigen, wie spannend und interessant Wissenschaft sein kann. Die Hobbythek habe ich damals als trojanisches Steckenpferd benutzt. Die Menschen, die meine Sendung einschalteten, hatte ich bereits als interessiertes Publikum gewonnen. Und wenn sie einmal bei mir waren, konnte ich ihnen auch gleich komplexe Zusammenhänge erklären.

Wenn Sie für jeden ein Recht auf Information fordern, wie stehen Sie dann zu freien Wissensdatenbanken wie etwa Wikipedia?

Ich halte sehr viel vom Brockhaus. Natürlich kann man sich auch Dinge über Wikipedia aneignen. Man sollte nur nicht alles glauben, was da steht oder annehmen, das wäre alles richtig. Ich schaue da selten rein, ich weiß gar nicht, was da über mich steht…

puetz3002Mitte Oktober bekommen Ihre Frau und Sie ein Mädchen. Mit welchem Hobby für Ihre Tochter wären Sie so richtig glücklich?

Es ist das erste Mal, dass die Nachfahren meiner Eltern ein Mädchen zeugen. Ich habe bisher zwei Jungs, der eine ist 50 und lebt in Straßburg, der andere ist zehn Jahre alt. Nun also kommt ein Mädchen dazu, worüber ich sehr glücklich bin. Ich möchte meine Kinder nicht so erziehen, dass sie das tun, was ich mache oder sich dafür interessieren. Allerdings würde ich mich freuen, wenn sie mal einen technisch-wissenschaftlichen Beruf erlernt. Wir haben mittlerweile einen extremen Mangel an Fachkräften in diesem Bereich. Deutschland braucht wieder Werte, die man exportieren kann. Allein vom Bürojob wird nichts, dann holen uns die Asiaten die Butter vom Brot.

Sie sind Schirmherr der modell-hobby-spiel. Welchen Stellenwert hat für Sie die modell-hobby-spiel und für wie wichtig halten Sie Hobby- und Bastelmessen allgemein?

Früher hieß es, “Wo man singt, da lass dich nieder”. Man könnte das Gleiche über das Spielen sagen. Spielen ist für Kinder sehr wichtig. Sie gewinnen die dritte Dimension hinzu, die ihnen auch ein 3D-Kino nicht bieten kann. Messen und speziell die Freizeitmessen sind sehr wichtig, um vor allem Kindern das Begreifen zu lernen.

Wie kann man Ihrer Meinung nach junge Menschen für das Basteln, Experimentieren und das Neugierigsein begeistern?

Das funktioniert über die Eltern. Sie haben die Verpflichtung, ihnen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Dazu gehört eben auch, dass sich Vater oder Mutter mit ihren Kindern hinsetzen und einfach anfangen.

Was fällt Ihnen zu Leipzig ein?

Ich war früher schon auf den Industriemessen zur DDR-Zeit und bin seitdem sehr oft hier gewesen. Leipzig und die Messe sind wunderbar. Und seit der politischen Wende hat sich viel getan. Menschen brauchen Freiheit, sonst kann keine Kreativität entstehen. Und diesen Wandel spürt man.

Interview: Daniel Große. Fotos: Privat


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“We don’t make mistakes here, we just have happy accidents.”

Als der Maler Bob Ross am 4. Juli vor 15 Jahren starb, war er bereits eine Ikone für allerlei Menschen die dank seiner Maltechnik und der langlebigen Fernsehsendung “Joy of Painting” (416 Episoden) malen gelernt hatten. Doch der Tod setzte dem Mythos Bob Ross kein Ende. Im Gegenteil. Denn neben der “Bob Ross Inc.”, die sich seit dem Tod des Fernsehmalers um die Vermarktung von Ross-Produkten und -Kursen kümmert, lebt der Fernsehstar dank tausender Nerds heute ein ganz eigenes, spezielles Leben im Internet.

Bob RossBob Ross ist eine Internet-Ikone. Aufgrund seines Moderationsstils und seiner Afro-Frisur wird er selbst von Menschen verehrt, die eigentlich zu jung sind um ihn zu kennen, oder mit dem Malen wenig am Hut haben. Anspielungen auf Ross tauchen zu Hauf in Filmen auf, sein Gesicht (und seine Frisur) strahlt von unzähligen T-Shirts, auf YouTube gibt es hunderte Videos die den Maler auf sympathische Weise auf den Arm nehmen und in manchem Forum wird zu Wettbewerben aufgerufen die sich auf humorvolle Art mit Ross auseinander setzen und Titel wie “The Joy of Painting Bob Ross” (eine Anspielung an den Titel seiner Sendung, mit verdrehtem Wortwitz – so lautet der Titel der Sendung “Die Freude am Malen”, der Wettbewerbsname jedoch “Die Freude Bob Ross zu malen”) tragen.

Wer sich etwas ernsthafter mit Bob Ross beschäftigen möchte, der hat im Rahmen des Kreativtages auf der modell-hobby-spiel in diesem Jahr die Möglichkeit dazu. Denn in einstündigen Workshops kann man hier die Maltechnik von Bob Ross erlernen und am Ende ein fertiges Gemälde mit nach Hause zu nehmen.
Dabei sind die Kurse, wie auch die Fernsehsendung Joy of Painting, besonders für Einsteiger gedacht und garantieren ein künstlerisches Erfolgserlebnis binnen kurzer Zeit.
Und vielleicht treffen Sie dort ja nicht nur Gleichgesinnte, sondern auch Jemanden im Bob Ross-Pullover …

Übrigens: Der Titel dieses Textes stammt von Ross selbst und gehört zu einem seiner oft genutzten Phrasen – “Wir machen hier keine Fehler, uns passieren nur glückliche Unfälle!”. Ross glaubte daran, dass Jeder Spaß am Malen haben kann, und auch Malen kann. Beweisen Sie es – beim Besuch auf der modell-hobby-spiel!


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Ich puzzle Dich!

Was gibt es individuelleres als Produkte vom eigenen Foto? Nach der Tasse, dem T-Shirt oder dem Poster werden auch Puzzles mit dem selbst geschossenen Fotomotiv immer beliebter. Zur 15. modell-hobby-spiel stellt das Unternehmen puzzle & play nun eine Weltneuheit aus: Ein Fotopuzzle in Herzform.

herzGenau 600 Teile hat so ein Puzzle. Ob Kinderfoto, ein dicker Knutscher für den Schatz oder der Vierbeiner des Vertrauens – der Gestaltungsmöglichkeit sind keine Grenzen gesetzt. Was immer bleibt, ist die herzige Form, die auf unnachahmliche Weise deutlich macht: “Ich liebe Dich”. Bei einer Größe von 56 x 47 Zentimetern bleibt der Heiratsantrag, die Liebeserklärung oder das herzliche Dankeschön auch nicht ungesehen. Infos dazu und zur individuellen Gestaltung des Covers gibt’s am Stand von puzzle & play. Vielleicht heißt es dann ja auch schon bald bei Ihnen: “Ich puzzle Dich!”


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Audi mit Faltdach

Eigentlich beschäftigt sich Grafikdesigner Taras Lesko von Berufswegen eher mit virtuellen Dingen – er baut Autos, Figuren und Gebäude für Computer-Spiele. Als er jedoch am Videospiel „Forza Motorsport 3“ mitwirkte sah er sich plötzlich von lauter Auto-Enthusiasten umgeben, und das wirkte faszinierend und ansteckend zugleich.

Taras LeskoSo bewies Taras, dass er nicht nur flinke Finger an der Tastatur hat, sondern sich auch gern handwerklich austobt – in ihm entstand der Gedanke, das Computerspielmodell, welches er entwicklete, aus der virtuellen in die reale Welt zu bringen. Am PC entworfen, ausgedruckt und los gebastelt: Gefaltet, geklebt und gesteckt präsentiert sich der Audi R8 als wahrer Herr der Ringe. Salopp gesagt: The american way of Origami. Der Respekt seiner Kollegen war ihm sicher. Und weil Taras auch sonst ein ganz Schneller ist, hat der Kreativbastler nebenbei noch ein Zeitraffer-Video mit hochgeladen. Also Augen auf und genau hinsehen, wie es gemacht wird:

Mehr Bilder vom außergewöhnlichen Audi R8 gibt es auf der Website von Taras.


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Machen lassen: Stoff, Papier und Spiele mit eigenen Motiven

Die Kreativität ist das eine – sie kommt und geht, blüht auf oder verwelkt. Sie ist der launische Partner mit dem man gut auskommt, den man manchmal aber auch hasst. Sie ist wie dieser Sommer – mal glühend heiß, mal bitter kalt.
Aber sie kommt. Was selten kommt, aber oft fehlt und damit der Kreativität ab und an einen Rahmen setzt, ist das Geschick. Geschick bedarf es dazu die illustrative Idee eines Quilts, eines besonderen Sofa-Bezugs, einer speziell aussehenden Wand oder eines eigenen Teppichs Realität werden zu lassen. Wer hat schon einen Webstuhl zu Hause für den Teppich? Oder den notwendig großen Drucker, um Poster oder Tapeten zu drucken?

Nun, das Internet kann hier helfen.
Das Zauberwort im modernen Internet nennt sich “Mass Customization”. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich ein wunderbarer Dienst – der nämlich, dass Sie etwas entwerfen, und von einem Unternehmen in kleiner Stückzahl produzieren lassen. Im Grunde genommen kennt man das aus alten Zeiten bereits: Früher gab es keine Möbelhäuser, sondern Schreiner. Man ging zu einem, erklärte ihm man wolle seinen Kleiderschranke drei Meter lang, zwei Meter hoch und einen Meter tief, und auf der linken Tür solle bitte das Familienwappen aus Holz aufgesetzt werden. Das ist “Mass Customization” – ein Anbieter, der darauf spezialisiert ist bestimmte Dinge zu fertigen – Schränke, Teppiche, … -, aber bei der Produktion individuelle Wünsche einbringen kann. Ein neu beim Händler bestelltes Auto wäre ein modernes Beispiel – die Grundkonfiguration aus vier Rädern, einem Motor und dem Mercedes-Stern auf dem Kühlergrill ist stets vorhanden, den Rest bestimmen Sie selbst.

Wenn nun der eigenen Kreativität durch das handwerkliche Geschick ein Rahmen gesetzt wird, den es zu sprengen lohnt, so trifft man im Internet auf Anbieter, die diesen Rahmen sprengen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer eigenen Tapete? Oder einem selbst gestalteten Teppich? Wie wäre es, wenn Sie das gesuchte Stoffmuster nicht in Dutzenden Läden suchen, sondern einfach im Internet gestalten und bestellen können?
Kein Problem! Spezialisierte Anbieter machen es möglich.

Wir haben für Sie einige vertrauenswürdige Anbieter aus Deutschland zusammen gestellt, bei denen Sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, und die für Sie Stoffe, Teppiche und mehr bedrucken:
stoffn & Stoff-Schmie.de – Stoffe mit eigenem Muster bedrucken
Juicywalls – Tapete mit Wunschmuster bedrucken lassen
Carpet Center – Einen Teppich nach eigenem Wunsch gestalten
pluddel – Geschenkpapier mit eigenem Muster versehen
Aktionslicht – Eigenes Muster für Lampenschirme gestalten
Design Skins – Eigenes Muster auf Kleber für Notebook, Handy, …
Brixels – Eigenes Bild als Mosaik aus Lego-Steinen
Woonio – Möbel (Tische & Stühle) selbst gestalten
MicroDwarf – Kleine Figuren mit eigenem Gesicht vom Foto
Puzzle Straße – Puzzle mit selbst bestimmbaren Motiven
Mein Kartenspiel – Kartenspiel – Quartett, Skat, Poker, .. – mit eigenen Fotos


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