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Mitteldeutsche Minitruck IG verabschiedet sich vom Messegelände

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zeigten die Fahrer ihr Können und sorgten für permanente Ahs und Ohs bei den Zuschauern. Gleich nach Messeschluss hieß es für die Männer um Steffen Müller Tonnen von Sand, Erde und Kulissen abzutragen. Denn jetzt geht es nach Hause und ab in den nächsten Badesee. Spätestens, wenn die Weihnachtsgeschenke ausgewickelt sind, denken die ersten Mitglieder der Intressengemeinschaft über den Minitruck-Parcours 2012 nach.

Wir wünschen viel Spaß beim Baden, bei den Vorbereitungen für 2012 und freuen uns auf den nächsten Minitruck-Parcours zur modell-hobby-spiel vom 5. bis 7. Oktober.

Mehr zur Interessengemeinschaft finden Interessierte unter: www. minitrucker-leipzig.magix.net/album/startseite/


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Große Rennstrecke für kleine Raser: 6. MesseCup Leipzig

Internationale Fahrer geben sich zur größten Indoor-Rennveranstaltung ihrer Art in Deutschland die Klinke in die Hand. Die Minicars rasen mit 30.000 Umdrehungen in der Minute durch die Strecke voller Hindernisse. So müssen die Steuermänner und -frauen ihre Autos durch eine 5er Kombi lenken und einen Kamelsprung überwinden.

Buggys sind ferngesteuerte Modellautos, die speziell für den Einsatz im Gelände und asphaltierte Pisten ausgelegt sind. Sie verfügen über stark profilierte Reifen und ein Fahrwerk mit größerem Federweg. Die Buggy-Karosserien ermöglichen eine große Bodenfreiheit für die Geländetouren. Die Truggys sind eine Kreuzung von Buggy und Monstertruck. Achtung: Die Minis können bis zu 120 km/h auf einem glatten Untergrund erreichen.

RC-Cars warten auf neue Besitzer

RC-Cars warten auf neue Besitzer

Der MesseCup Leipzig wird vom Deutschen Minicar Club (DMC), der Leipziger Messe und der Arbeitsgemeinschaft MesseCup Leipzig organisiert. Zur Arbeitsgemeinschaft  gehören das RC RACE TEAM Berlin-Brandenburg, der Modellclub Schwedt, der RC Speedracer Bernau sowie der RC Racing Club Eisenach. Interessierte können die Rennen live im Internet unter www.messecup-leipzig.de verfolgen. Die passenden Bilder dazu liefern vier stationäre, eine Verfolger- und eine Onboard-Kamera liefern die bewegten Bilder.

Fotos: Jens Schlüter


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Pünktlich zur Messeeröffnung: Minitruck-Parcours vollendet

In diesem Jahr präsentiert die Interessengemeinschaft um Steffen Müller eine Mini-Iceroad. Der Höhepunkt der diesjährigen Ausstellung ist der Tiefpunkt im Leben des Ice-Truckfahrers. Der Pechvogel bricht mit seinem Truck tief in den nicht ganz zugefrorenen Fluss ein. Werden er und sein Mini-Truck aus dem Alaska-Eis befreit? Diese und andere Szenen warten auf neugierige Messebesucher von heute an bis zum 3. Oktober.

Trucker und Truck in eisigen Schwierigkeiten auf der Iceroad

Trucker und Truck in eisigen Schwierigkeiten auf der Iceroad

Wer schon beim Anblick von Alaska friert, kann sich in der amerikanischen Wüste an Amischlitten erfreuen oder in europäischen Gefilden aufwärmen. Bagger und Planierraupen laufen hier heiß, um eine Bückenbaustelle zu bedienen. Einsatzfahrzeuge drehen ihre Rettungrunden, Trucker ruhen sich an Raststätten aus oder nutzen die Waschanlage.

Waschanlage für Minitrucks

Waschanlage für Minitrucks

Nicht nur Profis sorgen im Parcours für Bewegung. Täglich laden die Minitruck-Experten Kinder ein, sich an der Fahrschulstrecke auszuprobieren. Wer zum Schluss am Haltesignal mit dem Spiegel des Minitrucks die gelbe Fahne umklappen kann, während die rote Fahne stehen bleibt, hat den Kinder-Truckführerschein bestanden.

Mehr zur Interessengemeinschaft finden Interessierte unter: www. minitrucker-leipzig.magix.net/album/startseite/

Fotos: Ruth Justen

Heiße Amischlitten in der amerikanischen Wüste

Heiße Amischlitten in der amerikanischen Wüste


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Halbzeit für die Mitglieder der Mitteldeutschen Minitruck IG

Im nordamerikanischen Teil des Truck-Parcours entstehen eine Goldschürfermiene, eine Ölförderstation in der Wüste und eine Iceroadstrecke. Für Europa steht eine Brückenbaustelle mit Baggern und Planierraupen. Gleich nebenan kommen an den vier Messetagen die Rettungskräfte an der Feuerwache mit Helikopterlandeplatz zum Einsatz.

Steffen Müller erläutert die Ölförderstation des Parcours

Steffen Müller erläutert die Ölförderstation des Parcours

Erstmals zeigen die Modellbauer in Leipzig ihre neue Siloanlage. Die Minitrucks liefern das “Getreide” auf eine Hochebene. Von dort aus gelangt es über ein Förderband in das Silo. Unter dem Speicher warten dann die nächsten Transporter auf ihre Ladung. Und damit diese nicht das erlaubte Höchstmaß überschreiteen, steht eine LKW-Wiegeanlage für die Trucks zur Verfügung.

Wo ein Truck ist, dürfen Rastplatz und Waschanlage nicht fehlen. Beides steht auf einer weiteren erhöhten Ebene für die Minitrucks bereit. Im Mittelpunkt der Landschaft glänzt ein Original Off-Road-Fahrzeug von Tilo Süptitz mit dem Originalschmutz seiner letzten Rallye durch Russland.

Off-Road-Fahrzeug in Originalgröße

Off-Road-Fahrzeug in Originalgröße

Bis Freitag, 10.00 Uhr, muss alles bereit sein für die Besucher der modell-hobby-spiel. Von Freitag  bis einschließlich Montag zeigen die Mitglieder der Interessengemeinschaft ihre Fahrkünste in zahlreichen Vorführungen dem interessierten Publikum.

Zwischen drei und sechs Monaten bauen die Tüftler an einem Truckmodell. Ist die Karosserie aus Plastik, kostet das gute Stück etwa 1.000,00 Euro. Mit Anhänger muss man bereits 1.500,00 bis 1.800,00 Euro investieren. Bei Modellen aus Metall kommen schnell Kosten ab 3.000,00 Euro zusammen, wobei nach oben keine Grenzen gesetzt sind.

Tüftler wie Steffen Müller begnügen sich nicht mit dem Zusammenbau von fertigen Bausätzen. In stundenlanger Handarbeit erstellt Müller selber Bauteile wie Auspuffanlage oder Rammschutz. Wer Fragen zu solchen Extras hat, kann sich während der Messelaufzeit gern an Steffen Müller von der Mitteldeutschen Minitruck IG am Stand G 24/L 23 wenden.

Miniruck mit handgefertigter Auspuffanlage und Rammschutz

Miniruck mit handgefertigter Auspuffanlage und Rammschutz

Fotos: Ruth Justen


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Mitteldeutsche Minitruck IG: Minitruck-Welt auf 300 Quadratmetern in 3 ½ Tagen

Ein hartes Stück Arbeit liegt in den kommenden Tagen vor der Mitteldeutschen Minitruck IG. Ein 7,5 Tonner randvoll mit Baumaterialien und Kulissen muss entladen werden. Morgen kommen dann noch zehn Kubikmeter Sand und Erde hinzu, die auf die Fläche verteilt werden. Seit Februar planen die Tüftler die Landschaft und basteln an den verschieden Kulissen. Jedes Teammitglied bringt Sachleistungen und zahlreiche Arbeitsstunden ein. Anschaffungen bestreitet die Interessegemeinschaft mit Hilfe der Mitgliedsbeiträge.

Das Team von der Mitteldeutschen Minitruck IG entlädt tonnenweise Material für die modell-hobby-spiel

Das Team von der Mitteldeutschen Minitruck IG entlädt tonnenweise Material für die modell-hobby-spiel

Nach der groben Plackerei folgt die liebevolle Kleinarbeit. Das 30 Mann starke Team um Steffen Müller gestaltet aus dem Baumatrial einen Parcours mit Häusern, Straßen, Brücken und Landschaften. Die Mini-Welt zeigt das “pralle” Leben. So sind auf einem Drittel der Fläche typisch nordamerikanische Landschaften und Szenen zu sehen. Zwei Drittel des Parcours ist der Vielfalt europäischen Stadtlebens gewidmet. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes ist die 14 Meter lange und einen Meter hohe Brücke. Sie steht im Mittelpunkt der Darstellung. Für die Präsentation in Leipzig baute das Team zudem eine Förderbandanlage mit Silo. Für ein Dach über den Kopf der Spielzeugmenschen sorgen Bagger und Planierraupen. Sie bewegen tonnenweise Sand und Erde an den Baustellen der Miniatur-Welt.

In den nächsten Tagen begleiten wir die Mitteldeutsche Minitruck IG bei der Erschaffung der neuen Minitruck-Welt. Denn ab 10.00 Uhr am 30. September kommen die Besucher der modell-hobby-spiel mit großen Erwartungen in die Halle 3 an den Stand G 24/L 23.

Während der Messelaufzeit können Interessierte einen Führerschein für Truckmodelle im Maßstab 1:14,5 erwerben.

Fotos: Ruth Justen

Martin Hering (l.) und Steffen Müller (r.) werfen einen Blick durch die Brückenteile des Parcours

Martin Hering (l.) und Steffen Müller (r.) werfen einen Blick durch die Brückenteile des Parcours


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Von der Zwangskarosse zum Kultauto: Trabi-Minimodell von Revell

Worin liegt die Faszination des Trabis  – knapp 21 Jahre nach der Friedlichen Revolution?

Der Trabi, das Symbol der Wiedervereinigung, war für uns schon vor der “Friedlichen Revolution” ein “Muss” im Modellbau. Er repräsentiert die automobile Geschichte Ost genauso wie der VW-Käfer für die Entwicklung im Westen steht. Mit der Wende bekam er einen gewissen Kultstatus, was uns dann 1990 veranlasst hatte, ein Modell herauszubringen. Dieser einfach gehaltene Modellbausatz entwickelte sich bei uns zum erfolgreichsten Automodell aller Zeiten. Vom Trabant-Bausatz wurde zwischen 1990 und 2001 insgesamt 268.300 Stück verkauft. Anlässlich “20 Jahre Mauerfall” haben wir dann im Jahr 2009 ein völlig neues, sehr anspruchsvolles Modell entwickelt. Auch dieses hat sich als Erfolg erwiesen. Bisher gingen 33.700 Stück über die Ladentische.

Vorderansicht des Trabi-Modellbausatzes von Revell 20 Jahre nach dem Mauerfall

Vorderansicht des Trabi-Modellbausatzes von Revell 20 Jahre nach dem Mauerfall

Wer sammelt die Trabi-Minimodelle? Ist das ein deutsches oder internationales Phänomen?

Der Trabi ist in erster Linie ein deutsches Thema, wobei es keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West gibt. Die Sammlerleidenschaft im Ausland hängt davon ab, wie viele Originalautos in die jeweiligen Länder verkauft wurden. Holland ist zum Beispiel verrückt nach Trabis.

Was braucht man außer Fantasie, um sein Minimodell zu verschönern?

Die meisten Modellbauer holen sich die Anregungen für einen Umbau bei den Originalfahrzeugen. Auf den alljährlich stattfindenden Trabi-Treffen, speziell dem ITT in Zwickau, zeigen die Besitzer die unglaublichsten Fahrzeugvarianten. Das gibt einem Modellbauer reichlich Input zu einem Umbau seines Objektes. Im Internet ist das zahlreich dokumentiert. Übrigens befindet sich kaum ein Trabi noch im Originalzustand. Wir selbst haben für unsere Produktentwicklungsarbeiten lange gesucht, bis wir endlich ein Fahrzeug in der Urform gefunden hatten.

Vorlage für das Revell-Modell: Original-Trabi auf der modell-hobby-spiel 2009

Vorlage für das Revell-Modell: Original-Trabi auf der modell-hobby-spiel 2009

Wie sah das bisher außergewöhnlichste Trabi-Modell aus?

Diese Frage kann ich momentan noch nicht beantworten, denn ich werde in diesem Jahr noch viele ungewöhnliche Modelle sehen. Derzeit führen wir einen Trabi-Modellbauwettbewerb durch und erwarten bis zum Beginn der modell-hobby-spiel noch eine Reihe von umgebauten Mini-Rennpappen. Wir sind gespannt auf den Ideenreichtum und das Umsetzungsvermögen der Bastler und Tüftler. Den schönsten und kreativsten Umbau honorieren wir mit attraktiven Preisen.

Welche Erwartungen habe Sie an Ihren Wettbewerb zur kommenden modell-hobby-spiel?

Wir haben noch nie etwas Vergleichbares durchgeführt, daher lassen wir uns bei Revell gerne überraschen. Zur Messe selbst sind wir sicher, mit dieser Modellschau einen attraktiven Eye-Catcher zu haben. Vielleicht schaffen wir ja sogar gemeinsam einen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde als weltweit größte Ansammlung von Trabant-Modellen im Maßstab 1:18 oder kleiner an einem Ort.

Vielen Dank, Herr Taubert, wir drücken Ihnen die Daumen für den Weltrekord!

Fotos: Rainer Justen (Modell) und Tom Schulze (Original-Trabi)


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Digitale Steuerung für Modellautos

Modelleisenbahnen zuzusehen ist immer ein Erlebnis. Noch interessanter und vielseitiger wird es, wenn sich die Autos, die sonst nur als Deko am Rand stehen, auch bewegen. Techniken, dies zu erreichen gibt es einige – jeder wird den Trick kennen, dass eine Lok unter der Bahnplatte per Magnet das Auto bewegt. Viel weiter geht die Steuerung von Claus Ilchmann, die er auf der modell-hobby-spiel präsentierte.

Mit seinem DC-Car-Decoder begeisterte er in Leipzig viele Besucher. Der Decoder ist mit einem Lok-Decoder vergleichbar, bringt aber viel mehr Funktionen mit. Eingebaut wird er in die Fahrzeuge des Faller car-system oder in die von Madler Magnet-Truck. Nach dem Einbau sind die Autos regelrechte Multitalente. Sie steuern automatisch den Abstand, simulieren ein Bremslicht und können die Geschwindigkeit regeln. Blinker, Blaulicht und Beleuchtung können gesteuert werden und auch ein Lichtsensor ist dabei, damit die Autos im Tunnel von selbst das Licht einschalten. Insgesamt ein sehr durchdachtes System, das selbst in Fahrzeuge der Spur N passt.

DC Car Decoder


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Flitzen für Gran Canaria

Zehn Dreier-Teams treten hier in Leipzig beim Ninco-Deutschland-Cup gegeneinander an. “Im Laufe des Jahres gab es mehrere Qualifizierungsrennen im gesamten Bundesgebiet. Bei diesen wurden die Teilnehmer bestimmt, die hier fahren dürfen”, erklärt Ingo Meyer, Geschäftsführer von Cars & Co, dem offiziellen Ninco-Distributor für Deutschland, Österreich und die BeNeLux-Länder.

ninco240Gefahren wird mit Modellen des Audi R8 im Maßstab von 1:32. “Die Fahrzeuge sind vorgegeben, auch das erlaubte Tuning ist streng reglementiert. So müssen beim Rennen alle die gleichen Reifen verwenden und einen genormten Motor einlöten”, sagt Meyer. Die zweite Klasse sind die so genannten XLOTs im Maßstab 1:18 mit Metallchassis.

Ninco CupIm Vordergrund steht laut Ingo Meyer nicht die Technik, sondern ganz allein das Fahrgeschick der Sportler. Ja, der Ninco-Cup versteht sich als Sportart. Das Team, welches hier als Sieger hervorgeht, darf Ende November zum Weltcup nach Gran Canaria. “Auch die Siegerteams der Vorjahre, die dort angetreten waren, sind in diesem Jahr wieder hier. Favoriten für den Worldcup sind Spanien und Italien. Deutschland belegte im vergangenen Jahr Platz 10″, erzählt Meyer.


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Eine Garage voller automobiler Schätze. Im Maßstab 1:64.

Matchbox sind ein Mythos.
Kaum ein Junge der noch vor 20 Jahren nicht mit den Metall-Rennern im Maßstab 1:64 aufgewachsen ist. Da wurden Sandkästen zu Gebirgspässen, Teppichmuster zu Straßen und die Couch zum Off Road-Abenteuer.
Matchbox steht für vierrädrige Flitzer wie kaum eine andere Marke.
Längst haben jedoch die “Hot Wheels” den Matchbox den Rang abgelaufen – zumindest in den Kinderzimmern. In Sammler- und Liebhaberkreisen jedoch sind die früheren Spielobjekte heute heiß begehrte Sammlerstücke.

volvo1800Weltweit gibt es in diesem Jahr nur zwei Treffen auf denen Matchbox-Eigentümer Mattel interessante Sondermodelle vorstellt – die modell-hobby-spiel ist eines der beiden Veranstaltungen. Im Rahmen der von Matchbox Deutschland und dem Matchbox Collectors Club Deutschland organisierten Matchbox Party auf der modell-hobby-spiel wird Matchbox 2010 ein Modell des Volvo 1800 vorstellen. Die Europa-Premiere zeigt den schwedischen Klassiker vollständig überarbeitet.
Highlight: Den neu aufgelegten Volvo 1800 wird es in einer limitierten Sonderauflage im modell-hobby-spiel-Design geben. Das Auto ist komplett Orange lackiert und mit dem modell-hobby-spiel-Logo versehen. Von dem Sondermodell wird es nur 500 Stück geben, die ausschließlich in Leipzig verkauft werden.


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Mit Blaulicht zur Rettung.

Dass Modelle auch vor Feuer nicht Halt machen müssen zeigt Nutzer “Pitpointer” auf seinem YouTube-Kanal. Dort hat der Schweizer diverse Videos hinterlegt, die zeigen, welch Abenteuer mit ferngesteuerten Modellen möglich sind – und wann es Zeit wird, dass die RC-Feuerwehr zum Einsatz kommt:

Natürlich gibt es auch auf der modell-hobby-spiel wieder jede Menge Modell-Action zu sehen – wenn auch aus Sicherheitsgründen weniger “brenzlige” Inszenierungen …


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Weltrekordversuch gescheitert!

Es hätte so schön sein können, doch leider ist der Weltrekordversuch “Mini zieht Maxi” gescheitert. Einen beladenen Truck mit 23 Tonnen Gesamtgewicht wollte Hans Seiffert mit seinem Modell-Mercedes ziehen, nachdem er bereits am Freitag einen Sieben- und gestern einen Zehntonner problemlos vom Fleck bekam. Doch heute standen die Zeichen von Anfang an nicht besonders gut. “Ich habe es schon kommen sehen, ein Rad des großen LKW stand in einer winzig kleinen Bodensenke”, so der begeisterte Modellbauer. Diese Senke war letztlich auch der Grund, warum der 12-Volt-Motor des Mini-Trucks seinen großen Bruder nur wenige Zentimeter vom Fleck bekam. Am Ende rutschten sogar die Gummiräder von den Felgen – Abbruch des Versuchs. Seiffert: “Natürlich bin ich nicht sonderlich begeistert, ein paar Zentimeter hätten es schon noch sein können. Aber die Reifen haben hier auf dem Sandpapier schon genug Gummi gelassen, ich habe befürchtet, dass nicht mehr viel geht.”



Hans Seiffert bereitet sich auf seinen Weltrekordversuch vor.



Zusammen mit einem Kollegen steht er auf dem Mini-Mercedes. Dieser bewegt sich nur langsam und nur wenige Zentimeter fort. Am Ende umklammern sich die beiden Männer sogar und versuchen so, genug Gewicht auf das Modellauto zu bringen, um die schwere Last zu ziehen. Es hilft nichts.



Das Ende: Die Vorderräder des Modell-Trucks sind defekt – und Seiffert ist enttäuscht.

Einen Trost gibt es für den Berliner aber: Er hat schon einen Weltrekord sicher: Sein Mini-Mercedes zog bereits die Last von 22,4 Tonnen. Seinen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde behält Seiffert also, auch wenn er ihn nicht erneuern konnte.


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Elektronik im Brettspiel und Anleitungen als Video

Anhänger von Brettspielen kommen während der modell-hobby-spiel voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Aussteller bringen ihre neuesten Entwicklungen mit und laden zum Mitspielen ein. Einer davon ist die Spiele-Offensive. Der Versandhandel im Internet wurde von Robert Letsch und Frank Noack gegründet. Wir besuchten die beiden in ihrem Büro in einem Gewerbegebiet in Merseburg.


Erzählt uns doch bitte zuerst, wie Ihr begonnen habt.

Frank Noack: Gegründet haben wir uns im Mai 2002. Seitdem betreiben wir den Versandhandel mit Gesellschaftsspielen. Angefangen haben wir bei Robert im Keller, auf etwa drei mal drei Metern. Bereits nach drei Monaten sind wir in eine große Halle gezogen. Im August 2006 erfolgte nochmals in Umzug an den jetzigen Standort mit 450 Quadratmetern Büro- und 1200 Quadratmetern Lagerfläche.


Wie kommt man eigentlich auf die Idee, einen Versandhandel für Gesellschaftsspiele zu gründen? Gab es damals Bedarf in dieser Hinsicht?

Robert Letsch: Eigentlich sind wir mit dem Anspruch gestartet, einen Trendshop zu etablieren. Frank ist Softwareentwickler und hatte gerade ein Shopsystem für einen Kunden programmiert. Dummerweise trat dieser vom Vertrag zurück. Also nutzten wir das entstandene System und bauten einen Shop auf, der aktuelle Spieletrends verkaufte. Unter anderem „Carcassonne“ und „Die Siedler von Catan“. Beide liefen super – der Rest nicht so. Also haben wir das Sortiment umgestellt und uns nur auf Gesellschaftsspiele orientiert. Was bis heute funktioniert.

Wie groß ist Euer Sortiment?

Frank Noack: Wir können mit Fug und Recht behaupten, das größte Sortiment an Brett- und Gesellschaftsspielen zu haben. Insgesamt sind es wohl um die 4000 Spiele. Dazu kommen bei der Puzzle-Offensive rund 3500 Puzzle-Motive. Dazu nochmal tausende Würfel bei der Würfel-Offensive und unseren anderen Spielzeug-Shops. In allen sechs Shops zusammen sind es um die 16.000 Artikel.

Wie wählt Ihr Euer Sortiment aus?

Frank Noack: Zuerst bedienen wir natürlich den Mainstream von den großen Verlagen. Das ist das, was die meisten Leute kennen. Dazu kommen die Klassiker wie Mühle, Dame, Schach, Mensch ärgere Dich nicht, die immer wieder bestellt werden. Und natürlich wollen wir auch die meist interessanten Entwicklungen der kleinen Verlage anbieten. Wir werden durch Weblogs oder Zeitungsberichte darauf aufmerksam und listen die Produkte ein. Manche Verlage treten auch direkt an uns heran. Insgesamt sind wir bemüht, alle Gesellschaftsspiele anzubieten, die es gibt.

Robert Letsch: Und im Puzzlebereich wollen wir vor allem Vielfalt. Das heißt, dass wir von einem Motiv nicht zehn Versionen anbieten, sondern dafür lieber viele verschiedene Bilder haben. Dazu gibt es im Würfelbereich bei uns nahezu alles, was man sich vorstellen kann. Achteckige Würfel, Farbwürfel, riesengroße oder ganz kleine und so weiter.

Worauf dürfen wir uns von Euch während der modell-hobby-spiel freuen?

Frank Noack: Auf der Messe haben wir unter anderem einen Stand, an dem wir Gesellschaftsspiele und Puzzle verkaufen. Darüber hinaus gibt es einen Stand mit Holzeisenbahnen. Das ist quasi unser neuestes Baby, erkennbar ein der großen Thomas-Lokomotive.

Spielt Ihr selbst gern?

Frank Noack: Ohja, auch wenn wir vielleicht nicht so fanatisch sind wie einige unsere Kunden (lacht). Aber wir kennen uns natürlich aus und betrachten die Spiele nicht nur aus den Zahlen heraus. Abgesehen von den Klassikern spielen wir immer wieder die neuen und interessanten Dinge. Unser Job hat dabei den Nachteil, dass man jedes Spiel nur ein- bis zweimal spielt. Was wir aber immer wieder rausholen sind die Siedler von Catan, Puerto Rico oder Phase 10.

Ihr betreibt ja auch Trendanalysen und seid so immer am Puls der Zeit. Wohin geht der Trend im Bereich der Brettspiele?

Frank Noack: Was man wirklich beobachten kann ist, dass die Elektronik auch am Spieltisch Einzug hält. Das aktuelle Kinderspiel des Jahres von Ravenburger „Wer war’s?“ ist fast schon ein Computer. Auch andere neue Spiele kommunizieren elektronisch mit den Spielern. Es gibt viele Puristen, die das kategorisch ablehnen, aber der Trend geht eindeutig dahin. Auch DVDs werden zunehmen eingesetzt. Ein Spielleiter auf dem Bildschirm erklärt, was zu tun ist. Und selbst bei Monopoly hat mittlerweile die EC-Karte mit entsprechendem Lesegerät Einzug gehalten.

Robert Letsch: An den Spielmechanismen selbst ändert sich aber kaum was. Spiele, die neue Ansätze bringen fristen oft zu unrecht ein Nischendasein. Bei Space Dealer beispielsweise musste mit Sanduhren die Rohstoffproduktion simuliert werden. Alle Spieler haben dabei gleichzeitig gespielt. Das war interessant, wurde aber kaum beachtet. Bei Polarity wurden die Abstoßungskräfte von Magneten genutzt. Auch das war kommerziell eher ein Flop. Dagegen war Khronos richtig erfolgreich. Hier wird mit dem Phänomen der Zeitreise gespielt. Das Spielfeld gibt es in drei verschiedenen Zeiten, was sich auf den Verlauf des gesamten Spieles auswirkt. Klingt kompliziert, ist aber erfolgreich.

Zurück zu den aktuellen Neuheiten: Wie kommen neue Spiele bei den Kunden an?

Frank Noack: Das Haupthemmnis sind die Spielregeln. Viele Leute haben Angst davor, sich ein Spiel zu kaufen und dann die Regeln nicht zu verstehen. Darum werden Brettspiele heute vor allem nach Empfehlungen verkauft, oder wenn man sie schon einmal selbst mitgespielt hat. Darum sind die Messen für uns so wichtig.

Robert Letsch: In Sachen Spielanleitung gibt es bei uns nun aber etwas Neues: Jeder Kunde erwirbt mit dem Kauf des Spieles das Recht, sich eine Anleitung auf Video anzusehen. Damit braucht niemand mehr Angst vor zu komplizierten Spielregeln haben. Die Videos produzieren wir in einem kleinen Studio selbst. Die Filme sind strukturiert aufgebaut, so dass man zu einer beliebigen Stelle wie Basiswissen, Tipps & Tricks oder Spielvarianten springen kann. Das wird sehr gut angenommen, wir haben sogar schon nur Videos verkauft, ohne das entsprechende Spiel dazu. Das zeigt uns, dass dafür Bedarf besteht.

Wir danken für das Gespräch. Viel Erfolg weiterhin und eine schöne Messe!


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