hobby360° - Das Online-Magazin zur modell-hobby-spiel in Leipzig

Informationen und Interviews zu Modellbau, Modell-Eisenbahn, kreatives Gestalten, Spiele

Eine Garage voller automobiler Schätze. Im Maßstab 1:64.

Matchbox sind ein Mythos.
Kaum ein Junge der noch vor 20 Jahren nicht mit den Metall-Rennern im Maßstab 1:64 aufgewachsen ist. Da wurden Sandkästen zu Gebirgspässen, Teppichmuster zu Straßen und die Couch zum Off Road-Abenteuer.
Matchbox steht für vierrädrige Flitzer wie kaum eine andere Marke.
Längst haben jedoch die “Hot Wheels” den Matchbox den Rang abgelaufen – zumindest in den Kinderzimmern. In Sammler- und Liebhaberkreisen jedoch sind die früheren Spielobjekte heute heiß begehrte Sammlerstücke.

volvo1800Weltweit gibt es in diesem Jahr nur zwei Treffen auf denen Matchbox-Eigentümer Mattel interessante Sondermodelle vorstellt – die modell-hobby-spiel ist eines der beiden Veranstaltungen. Im Rahmen der von Matchbox Deutschland und dem Matchbox Collectors Club Deutschland organisierten Matchbox Party auf der modell-hobby-spiel wird Matchbox 2010 ein Modell des Volvo 1800 vorstellen. Die Europa-Premiere zeigt den schwedischen Klassiker vollständig überarbeitet.
Highlight: Den neu aufgelegten Volvo 1800 wird es in einer limitierten Sonderauflage im modell-hobby-spiel-Design geben. Das Auto ist komplett Orange lackiert und mit dem modell-hobby-spiel-Logo versehen. Von dem Sondermodell wird es nur 500 Stück geben, die ausschließlich in Leipzig verkauft werden.


Einen Kommentar schreiben!

Mit Blaulicht zur Rettung.

Dass Modelle auch vor Feuer nicht Halt machen müssen zeigt Nutzer “Pitpointer” auf seinem YouTube-Kanal. Dort hat der Schweizer diverse Videos hinterlegt, die zeigen, welch Abenteuer mit ferngesteuerten Modellen möglich sind – und wann es Zeit wird, dass die RC-Feuerwehr zum Einsatz kommt:

Natürlich gibt es auch auf der modell-hobby-spiel wieder jede Menge Modell-Action zu sehen – wenn auch aus Sicherheitsgründen weniger “brenzlige” Inszenierungen …


Einen Kommentar schreiben!

Weltrekordversuch gescheitert!

Es hätte so schön sein können, doch leider ist der Weltrekordversuch “Mini zieht Maxi” gescheitert. Einen beladenen Truck mit 23 Tonnen Gesamtgewicht wollte Hans Seiffert mit seinem Modell-Mercedes ziehen, nachdem er bereits am Freitag einen Sieben- und gestern einen Zehntonner problemlos vom Fleck bekam. Doch heute standen die Zeichen von Anfang an nicht besonders gut. “Ich habe es schon kommen sehen, ein Rad des großen LKW stand in einer winzig kleinen Bodensenke”, so der begeisterte Modellbauer. Diese Senke war letztlich auch der Grund, warum der 12-Volt-Motor des Mini-Trucks seinen großen Bruder nur wenige Zentimeter vom Fleck bekam. Am Ende rutschten sogar die Gummiräder von den Felgen – Abbruch des Versuchs. Seiffert: “Natürlich bin ich nicht sonderlich begeistert, ein paar Zentimeter hätten es schon noch sein können. Aber die Reifen haben hier auf dem Sandpapier schon genug Gummi gelassen, ich habe befürchtet, dass nicht mehr viel geht.”



Hans Seiffert bereitet sich auf seinen Weltrekordversuch vor.



Zusammen mit einem Kollegen steht er auf dem Mini-Mercedes. Dieser bewegt sich nur langsam und nur wenige Zentimeter fort. Am Ende umklammern sich die beiden Männer sogar und versuchen so, genug Gewicht auf das Modellauto zu bringen, um die schwere Last zu ziehen. Es hilft nichts.



Das Ende: Die Vorderräder des Modell-Trucks sind defekt – und Seiffert ist enttäuscht.

Einen Trost gibt es für den Berliner aber: Er hat schon einen Weltrekord sicher: Sein Mini-Mercedes zog bereits die Last von 22,4 Tonnen. Seinen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde behält Seiffert also, auch wenn er ihn nicht erneuern konnte.


Einen Kommentar schreiben!

Elektronik im Brettspiel und Anleitungen als Video

Anhänger von Brettspielen kommen während der modell-hobby-spiel voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Aussteller bringen ihre neuesten Entwicklungen mit und laden zum Mitspielen ein. Einer davon ist die Spiele-Offensive. Der Versandhandel im Internet wurde von Robert Letsch und Frank Noack gegründet. Wir besuchten die beiden in ihrem Büro in einem Gewerbegebiet in Merseburg.


Erzählt uns doch bitte zuerst, wie Ihr begonnen habt.

Frank Noack: Gegründet haben wir uns im Mai 2002. Seitdem betreiben wir den Versandhandel mit Gesellschaftsspielen. Angefangen haben wir bei Robert im Keller, auf etwa drei mal drei Metern. Bereits nach drei Monaten sind wir in eine große Halle gezogen. Im August 2006 erfolgte nochmals in Umzug an den jetzigen Standort mit 450 Quadratmetern Büro- und 1200 Quadratmetern Lagerfläche.


Wie kommt man eigentlich auf die Idee, einen Versandhandel für Gesellschaftsspiele zu gründen? Gab es damals Bedarf in dieser Hinsicht?

Robert Letsch: Eigentlich sind wir mit dem Anspruch gestartet, einen Trendshop zu etablieren. Frank ist Softwareentwickler und hatte gerade ein Shopsystem für einen Kunden programmiert. Dummerweise trat dieser vom Vertrag zurück. Also nutzten wir das entstandene System und bauten einen Shop auf, der aktuelle Spieletrends verkaufte. Unter anderem „Carcassonne“ und „Die Siedler von Catan“. Beide liefen super – der Rest nicht so. Also haben wir das Sortiment umgestellt und uns nur auf Gesellschaftsspiele orientiert. Was bis heute funktioniert.

Wie groß ist Euer Sortiment?

Frank Noack: Wir können mit Fug und Recht behaupten, das größte Sortiment an Brett- und Gesellschaftsspielen zu haben. Insgesamt sind es wohl um die 4000 Spiele. Dazu kommen bei der Puzzle-Offensive rund 3500 Puzzle-Motive. Dazu nochmal tausende Würfel bei der Würfel-Offensive und unseren anderen Spielzeug-Shops. In allen sechs Shops zusammen sind es um die 16.000 Artikel.

Wie wählt Ihr Euer Sortiment aus?

Frank Noack: Zuerst bedienen wir natürlich den Mainstream von den großen Verlagen. Das ist das, was die meisten Leute kennen. Dazu kommen die Klassiker wie Mühle, Dame, Schach, Mensch ärgere Dich nicht, die immer wieder bestellt werden. Und natürlich wollen wir auch die meist interessanten Entwicklungen der kleinen Verlage anbieten. Wir werden durch Weblogs oder Zeitungsberichte darauf aufmerksam und listen die Produkte ein. Manche Verlage treten auch direkt an uns heran. Insgesamt sind wir bemüht, alle Gesellschaftsspiele anzubieten, die es gibt.

Robert Letsch: Und im Puzzlebereich wollen wir vor allem Vielfalt. Das heißt, dass wir von einem Motiv nicht zehn Versionen anbieten, sondern dafür lieber viele verschiedene Bilder haben. Dazu gibt es im Würfelbereich bei uns nahezu alles, was man sich vorstellen kann. Achteckige Würfel, Farbwürfel, riesengroße oder ganz kleine und so weiter.

Worauf dürfen wir uns von Euch während der modell-hobby-spiel freuen?

Frank Noack: Auf der Messe haben wir unter anderem einen Stand, an dem wir Gesellschaftsspiele und Puzzle verkaufen. Darüber hinaus gibt es einen Stand mit Holzeisenbahnen. Das ist quasi unser neuestes Baby, erkennbar ein der großen Thomas-Lokomotive.

Spielt Ihr selbst gern?

Frank Noack: Ohja, auch wenn wir vielleicht nicht so fanatisch sind wie einige unsere Kunden (lacht). Aber wir kennen uns natürlich aus und betrachten die Spiele nicht nur aus den Zahlen heraus. Abgesehen von den Klassikern spielen wir immer wieder die neuen und interessanten Dinge. Unser Job hat dabei den Nachteil, dass man jedes Spiel nur ein- bis zweimal spielt. Was wir aber immer wieder rausholen sind die Siedler von Catan, Puerto Rico oder Phase 10.

Ihr betreibt ja auch Trendanalysen und seid so immer am Puls der Zeit. Wohin geht der Trend im Bereich der Brettspiele?

Frank Noack: Was man wirklich beobachten kann ist, dass die Elektronik auch am Spieltisch Einzug hält. Das aktuelle Kinderspiel des Jahres von Ravenburger „Wer war’s?“ ist fast schon ein Computer. Auch andere neue Spiele kommunizieren elektronisch mit den Spielern. Es gibt viele Puristen, die das kategorisch ablehnen, aber der Trend geht eindeutig dahin. Auch DVDs werden zunehmen eingesetzt. Ein Spielleiter auf dem Bildschirm erklärt, was zu tun ist. Und selbst bei Monopoly hat mittlerweile die EC-Karte mit entsprechendem Lesegerät Einzug gehalten.

Robert Letsch: An den Spielmechanismen selbst ändert sich aber kaum was. Spiele, die neue Ansätze bringen fristen oft zu unrecht ein Nischendasein. Bei Space Dealer beispielsweise musste mit Sanduhren die Rohstoffproduktion simuliert werden. Alle Spieler haben dabei gleichzeitig gespielt. Das war interessant, wurde aber kaum beachtet. Bei Polarity wurden die Abstoßungskräfte von Magneten genutzt. Auch das war kommerziell eher ein Flop. Dagegen war Khronos richtig erfolgreich. Hier wird mit dem Phänomen der Zeitreise gespielt. Das Spielfeld gibt es in drei verschiedenen Zeiten, was sich auf den Verlauf des gesamten Spieles auswirkt. Klingt kompliziert, ist aber erfolgreich.

Zurück zu den aktuellen Neuheiten: Wie kommen neue Spiele bei den Kunden an?

Frank Noack: Das Haupthemmnis sind die Spielregeln. Viele Leute haben Angst davor, sich ein Spiel zu kaufen und dann die Regeln nicht zu verstehen. Darum werden Brettspiele heute vor allem nach Empfehlungen verkauft, oder wenn man sie schon einmal selbst mitgespielt hat. Darum sind die Messen für uns so wichtig.

Robert Letsch: In Sachen Spielanleitung gibt es bei uns nun aber etwas Neues: Jeder Kunde erwirbt mit dem Kauf des Spieles das Recht, sich eine Anleitung auf Video anzusehen. Damit braucht niemand mehr Angst vor zu komplizierten Spielregeln haben. Die Videos produzieren wir in einem kleinen Studio selbst. Die Filme sind strukturiert aufgebaut, so dass man zu einer beliebigen Stelle wie Basiswissen, Tipps & Tricks oder Spielvarianten springen kann. Das wird sehr gut angenommen, wir haben sogar schon nur Videos verkauft, ohne das entsprechende Spiel dazu. Das zeigt uns, dass dafür Bedarf besteht.

Wir danken für das Gespräch. Viel Erfolg weiterhin und eine schöne Messe!


Ein Kommentar bisher

“Ich will Feuerwehrmann werden!”

Grisu, der kleine Drache hat sich eines in den Kopf gesetzt: Feuerwehrmann zu werden. Der animierte grüne Steppke aus der TV-Trickserie ist nicht der einzige Junge, der bei den Floriansjüngern anheuern will. Zumindest im Kinderzimmer bestimmen die roten Autos mit und ohne Leitern das Bild.

Auch auf der modell-hobby-spiel sind natürlich Feuerwehrautos zu sehen. Fischertechnik bringt zur Messe vom 3. bis 5. Oktober zwei neue Bausätze nach Leipzig, mit denen sich Kinder ab sieben Jahren den Traum von der Brandbekämpfung zumindest imaginär erfüllen können. Der BASIC Fire Commander besteht aus drei Modellen. Die flinken Feuerwehrautos brausen geschwind zu jedem Einsatz und bringen eine Spritze mit, aus der wirklich Wasser kommt. Die Advanced Fire Trucks sind gleich sechs verschiedene Modelle von Feuerwehrautos und verfügen ebenfalls über eine vollständige Löscheinrichtung. Die ausfahrbare Drehleiter ermöglicht die Brandbekämpfung und Rettung in unterschiedlichen Höhen. Baubar sind hier unterschiedliche Modelle, etwa eine Flughafenfeuerwehr oder ein Gerätewagen.

Ebenfalls bei fischertechnik dabei: Zwei neue Themenboxen für Kinder ab fünf Jahren. Für kleine Piraten gibt es Bausätze, mit denen sich Augenklappen, Fernrohr, Piratenhut, Dolch, Kompass, Pistole und viele andere Dinge basteln lassen. Eine zweite Themenbox lädt sowohl Jungen als auch Mädchen zum Ausschmücken des Kinderzimmers ein. Die Deco Box bietet Anregungen für diverse Mobiles, Bilderrahmen, Deko-Blumen, Girlanden oder Türschilder.

Foto: fischertechnik


Einen Kommentar schreiben!

Detail und Technik im Maßstab 1:32

Die ‘modell-hobby-spiel’ ist nicht nur eine Ausstellung zum Sehen und Staunen, sie ist auch eine Messe zum Anfassen und Mitmachen. Eben dieses kann man zum Beispiel in Halle 2 am Stand L40.
Dort präsentiert der Spielzeugmodell-Hersteller Sieper seine beiden Marken SIKU und WIKING mit deren aktuellem Sortiment.

scania.jpg
Ein Highlight dabei sind die beiden neuen SIKUControl32-Modelle. Die seit 2004 produzierte Reihe “SIKUControl32″ macht aus den bekannten 1:32-Maßstabsmodellen von Siku eine vollkommen neue Erlebniswelt: Gefertigt im Zinkdruckguss-Verfahren sind die Modelle ferngesteuert und dank modernster Technik nicht nur mit Licht und Sound ausgestattet, sondern auch mit servogeführten Elementen wie Kupplungen, ausfahrbaren Stützen oder ausfahrbaren Rampen – wie im Fall des seit letztem Jahr erhältlichen MAN Sattelschleppers.
Auf der modell-hobby-spiel wird nun die neue Scania R620 Zugmaschine mit Kippsattelauflieger präsentiert – und kann von den Besuchern selbst über die großzügige Spielfläche gesteuert werden.
Ebenso wie der neue Deutz-Fahr Agrotron X720, der für Groß und Klein zum testen bereit steht.

Außerdem wird es eine Spielfläche mit mechanischen Spielzeugmodellen geben, und für kreative Fans bietet SIKU weiße Modelle im Maßstab 1:55 zum selber bemalen an.

Sehen und vor allem selbst erleben heisst es nicht nur bei Sieper auf der modell-hobby-spiel. Und das bedeutet für die Besucher: Viel Zeit mitbringen und ganz eintauchen in die Erlebnismesse.


Einen Kommentar schreiben!

Zeig mal her! Modellversium präsentiert Modelle aller Art

Modellbauforen gibt es viele. Klar, der Austausch von Wissen, Informationen und Techniken ist für Modellbauer oft Gold Wert. Einen anderen Weg geht Modellversium.de. Die Website ist vor allem ein Showroom für fertige Modelle jeglicher Art und zählt heute zu den größten Plattformen ihrer Art. Wir sprachen mit Tim Vereecke, einem der Initiatoren. Der 29-Jährige ist selbst Modellbauer und nun Chefredakteur des Magazins.

Herr Vereecke, was drückt der Name Modellversium aus und können Sie uns einiges über die Anfänge sagen?

Sehr gern. Begonnen wurde die Website 2001 von Christoph Klawitter, der auch nach wie vor noch der Betreiber ist. Da er aber nun in Aghanistan arbeitet, habe ich die Redaktionsleitung übernommen. Christophs Grundgedanke war damals, eine deutsche Modellbauseite im Internet zu etablieren, weil es nur verschiedene englischsprachige gab. Von Anfang an hat er auf den persönlichen Bezug zu den künftigen Benutzern gesetzt. So wurde ein Chat eingeführt und die Möglichkeit, eigene Beiträge einzusenden. Der Name Modellversium soll ausdrücken, dass wir ein Universum von Modellen abbilden. Naja, zumindest versuchen wir das. (lacht)

Das ist heute quasi der eigentliche Ansatz von Modellversium, oder?
… lesen Sie weiter!


Einen Kommentar schreiben!

hobby360 bei twitter
Kennen Sie twitter? Dort halten wir Sie ebenfalls auf dem Laufenden! Folgen Sie @hobby360 auf twitter - oder erfahren Sie, was twitter ist.
modell-hobby-spiel bei Facebook
Airmix Flieger TV