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Siedler von Catan: 12. Sächsischer Meister steht fest

Das 1995 erschienen Brettspiel erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. “Das Spiel ist extrem abwechslungsreich und wird nie langweilig”, erklärt Regina Bald vom Sächsischen Spielezentrum Leipzig. Am Anfang müssen die Spieler mit sechseckigen Landschaftskarten das Feld bauen. So entsteht die Insel Catan mit Gebirgen, Weiden, Feldern und Wäldern. Im zweiten Schritt erkämpfen sich die Teilnehmer Rohstoffe, mit denen dann Siedlungen und die entsprechende Infrastruktur gebaut wird. Wer zuerst zehn Siegpunkte erreicht, gewinnt.

Carsten Collini - 12. Sächsischer Meister "Die Siedler von Catan"

Carsten Collini - 12. Sächsischer Meister "Die Siedler von Catan"

In der Finalrunde der 12. Sächsischen Meisterschaft "Die Siedler von Catan" v.l.n.r.: Michael Hofer, Oliver Lohmann und Carsten Collini

In der Finalrunde der 12. Sächsischen Meisterschaft "Die Siedler von Catan" v.l.n.r.: Michael Hofer, Oliver Lohmann und Carsten Collini

In Leipzig wurden zur modell-hobby-spiel in den Vorrunden zunächst die besten 16 Spieler ermittelt. Den Kampf um die Sächsische Meisterschaft “Die Siedler von Catan” 2011 entschied Carsten Collini in der Finalrunde für sich. Der Gewinner der 12. Sächsischen Meisterschaft “Die Siedler von Catan” erhielt als Preis die Sonderedition in 3 D. Collini und der Zweitplatzierte freuen sich auf die Teilnahme an der 14. Deutschen Siedler-Meisterschaft. Der deutsche Meister darf dann nach Wien zur 2. Europameisterschaft reisen.

Fotos: Ruth Justen und Jens Schlüter


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Gastbeitrag von bootcample.de über Bangen und Hoffen eines Turnierspielers

bootcample.de: Stell dich doch erstmal kurz vor und erzähle uns, wie du angereist bist.

Tim: Mein Name ist Tim, ich komme aus Zeitz und ich bin 13 Jahre alt. Ich bin heute Morgen um 07:30 Uhr aufgestanden, um mit dem Zug um 08:49 Uhr nach Leipzig zu fahren. Vom Leipziger Hauptbahnhof aus ging es weiter zur Messe und obwohl wir einen Zug fast verpasst hätten, hat alles gut geklappt!

bootcample.de: Das ist ja doch recht früh. Bist du denn extra für das Turnier angereist oder interessiert dich auch der Rest der Messe?

Tim: Um ehrlich zu sein, bin ich kaum am Rest der Messe interessiert und ich bin hauptsächlich für das Turnier hier. Da es schon relativ früh gestartet ist, mussten wir entsprechend auch etwas früher los.

Tim (13 Jahre) hofft auf den Turniersieg in Leipzig

Tim (13 Jahre) hofft auf den Turniersieg in Leipzig

bootcample.de: Kennst du dich mit dem Spiel richtig gut aus und hast du auch viele verschiedene Decks?

Tim: Ich spiele schon eine Zeit lang und kenne die meisten besseren Decks und Karten. Heute spiele ich “Agents”. In dem Deck geht es darum, gegnerische Karten mit Hilfe der Effekte meiner großen Feen zu zerstören und sich so genügend Vorteile zu verschaffen, um das Spiel zu gewinnen.

bootcample.de: Hast du denn bisher Spaß bzw. wie läuft es bisher für dich?

Tim: Ich stehe 2:1. Einmal habe ich einen Fehler gemacht, so dass es nicht ganz für den Sieg gereicht hat.

bootcample.de: Hast du trotzdem noch Chancen auf den Turniersieg?

Tim: Ja, allerdings muss ich dafür die restlichen Spiele in den Vorrunden gewinnen, um zunächst die Endausscheidung zu erreichen. Dort muss ich dann noch mal alle Spiele gewinnen.

Turnierkarten

Turnierkarten

bootcample.de: Ist dein großes Ziel heute der Turniersieg?

Tim: Ja, denn ich möchte mir die Qualifikation für das Event in Essen sichern. Zwar werde ich es nicht dorthin schaffen, um die Reise in die Schweiz zu gewinnen, allerdings lernt man als Spieler immer etwas dazu, wenn man an den vorderen Tischen mitspielt.

bootcample.de: Was fasziniert dich am meisten am Yu-Gi-Oh! Sammelkartenspiel?

Tim: Es bereitet mir sehr viel Spaß. Da es auch all meine Freunde spielen, motivieren wir uns immer gegenseitig, da uns das Hobby allen sehr viel Freude bereitet.

bootcample.de: Vielen Dank für das Interview!

Tim: Kein Problem, danke ebenfalls!

Mehr zum Thema unter www.bootcample.de


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Klaus-Jürgen Wrede: Ich muss immer kreative Dinge tun

1999 reiste er durch Südfrankreich und besuchte die historischen Stätte des Albingserkreuzzuges. Die katholische Kirche unter Papst Innozenz III.  hatte im 13. Jahrhundert diesen Krieg gegen die Katharer in Südfrankreich geführt. Sie galten dem Papst als Feinde Gottes, die entsprechend bekämpft werden sollten. Dieser Kreuzzug zog zwischen 1209 und 1229 eine blutige Spur durch Südfrankreich. Unter anderem machte er im Sommer 1209 Station in Carcassonne. Die Stadt fiel in die Hände der Kreuzritter und wurde zum Hauptquartier für die militärische Führung.

Wrede inspirierte die heutige Landschaft mit den malerischen Städten und schwer einzunehmenden Burgen zu seinem ersten Spiel. “Ich muss immer kreative Dinge tun”, meint Wrede im Gespräch mit der hobby360.de-Redaktion. Die Spieler fügen bei Carcassonne eine Landkarte zusammen und können Ritter, Mönch oder Wegelagerer werden.

2001 wurde Carcassonne als Spiel des Jahres ausgezeichnet. Zehn Jahre Carcassonne stehen für sechs Millionen verkaufte Exemplare, Übersetzungen in 20 Sprachen, Computer- und Konsolenspielversionen sowie für iPhoneApps. Carcassonne gehört damit zu den beliebtesten Autorenspielen. Wie erklärt sich der Erfinder den großen Erfolg? “Das Spiel entwickelt sich aus einer kleinen Zelle, wird schnell tief und strategisch. Zudem sind die Regeln klar und im Verlauf erklärbar”, so Wrede. “Darüber hinaus ist es klein und damit reisetauglich, was unseren heutigen Ansprüchen an Mobiliät entspricht.”

Zum 10jährigen Jubiläum besucht der Autor erstmals die modell-hobby-spiel in Leipzig. Am Stand M 30 in der Halle 2 gibt Klaus-Jürgen Wrede heute zwischen 12.00 und 13.00 Uhr Autogramme. Erinnerungsfotos gibt es für alle, die sich zwischen 14.00 und 15.00 Uhr als Carcassonne Figur verkleiden und am Stand vorbei schauen.

Gute Nachrichten auch für alle Carcassonne-Fans, die nicht in Leipzig sein können. Spieleerfinder Klaus-Jürgen Wrede kündigt im Gespräch mit der hobby360.de-Redaktion neue Erweiterungen zum beliebten Spiel an. Und getreu seinem Motto, immer kreativ sein zu wollen, schreibt Wrede derzeit an einem Thriller mit historischen Bezügen. Es bleibt also spannend…


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modell-hobby-spiel mit historischen und kreativen Höhepunkten

Modellbahn: Historische Eisenbahnen vor Ort

Auf ein “bewegtes” Leben kann die Hartmannlok des Sächsischen Eisenbahnmuseums Chemnitz-Hilbersdorf e.V. zurückblicken. Gebaut 1919 verbrachte die Lok 80 Jahre lang im Dienste der Industrie in Mozambique. Seit 1999 ist sie wieder zurück in der Heimat und wird aufwändig restauriert und wieder aufgebaut. Der derzeitige Stand ist in Halle 3 zu bewundern.

Modellbau: First-Person-View – Pilot sein ohne selbst zu fliegen

Besondere Ausblicke liefert die neue First-Person-View-Technologie im Modellflug. Heiko Mey, Koryphäe auf diesem Gebiet, informiert morgen, 13.00 Uhr, im Fachtreffpunkt Modellbau (Halle 5) dazu.

Modellbau: Jet-Nationalmannschaft vor Ort

Die sechs Flieger der deutschen Jet-Nationalmannschaft wurden kürzlich in Ohio zum Mannschaftsweltmeister gekürt. Morgen, 14.00 Uhr, zeigen sie – erstmals auf einer Messe überhaupt – ihre Modelle und beantworten in Halle 5 am Stand F19 Fragen rund ums Modellfliegen. Die Modelle der Weltmeister sind an allen Messetagen in Halle 5 am Stand B14/C15 zu sehen.

Kreativ: 6-Airbrush-Künstler brushen simultan ein Bild

Ein Bild – sechs Künstler. Anlässlich der Sonderschau 50 Jahre bemannte Raumfahrt bannen morgen 14.00 Uhr sechs Künstler zeitgleich ein Stück Weltraum auf Leinwand. Jeder gestaltet nur einen Teil des Bildes, sodass am Ende ein Gesamtkunstwerk im wahrsten Sinne des Wortes entsteht (Halle 5).

Spiel: Carcassonne-Fototermin mit Autor Klaus-Jürgen Wrede

Zum 10jährigen Jubiläum des Kultspiels Carcassonne lädt Autor Klaus-Jürgen Wrede zum Fototermin. Wer morgen 14.00 Uhr als Spielfigur verkleidet zum Stand M30 / Halle 2 kommt, bekommt ein Erinnerungsfoto mit dem Autor und nimmt an einer Verlosung teil.


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Deutscher Spielgrafikpreis GRAF LUDO 2011 verliehen

Über die Auszeichnung in der Kategorien “Beste Kinderspielgrafik” darf sich Alexander Jung mit “Voll in Fahrt” freuen, Gewinner der Kategorie “Beste Familienspielgrafik” ist der dreifach nominierte Michael Menzel mit “Eselsbrücke”. Mehr zu den Spielen und dem deutschlandweit einzigen Preis für Spielegrafik finden Interessierte unter www.graf-ludo.de. Die ausgezeichneten Spiele freuen sich auf zahlreiche Testspieler in der Messehalle 2 auf der Graf-Ludo-Spielfläche der modell-hobby-spiel am Stand L 51.


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Siegeszug der Sammelkartenspiele

Tatsächlich handelt es sich beim von Richard Garfield entwickelten Spiel um einen kleinen “Unfall”. Ursprünglich trat Garfield an den Spielehersteller Wizards of the Coast heran, um diesen als Vertreiber für sein Spiel RoboRally zu gewinnen. WotC, wie die Firma üblicherweise abgekürzt wird, lehnte ab, da sich die damals strauchelnde Firma die Produktionskosten nicht leisten konnte. Garfield präsentierte Magic als günstig zu produzierende Alternative, die Firma war begeistert und der Rest ist Geschichte.

Mittlerweile steuern wir auf das 20jährige Jubiläum von Magic zu und in der Zwischenzeit hat sich sehr viel ereignet. Selbst das Guiness Buch der Rekorde listet mittlerweile die unzähligen Erfolge der Sammelkartenspiele und dort ist Magic nicht nur als das älteste moderne Sammelkartenspiel eingetragen, sondern auch als das meistgespielte. Mehr als sechs Millionen Spieler gehen diesem Hobby in 52 Ländern nach! Das größte Turnier der Welt zählte stolze 2.227 Spieler und wurde 2010 in Madrid ausgetragen.

Die Weltmeisterschaft des Yu-Gi-Oh! Trading Card Games ist das Highlight im Turnierjahr

Die Weltmeisterschaft des Yu-Gi-Oh! Trading Card Games ist das Highlight im Turnierjahr

Selbstverständlich ließen Ableger nach dem Erfolg von Magic nicht lange auf sich warten. Sein größter Konkurrent stammt aus Japan, wo Mitte der 90er Jahre das Sammelkartenspiel Yu-Gi-Oh!, was frei übersetzt so viel wie “König der Spiele” heißt, erschienen ist. Das TCG Yu-Gi-Oh! basiert auf einem Manga und einer gleichnamigen Fernsehserie. Mittlerweile wurden über 25 Milliarden Karten verkauft, was dem Spiel ebenfalls einen Weltrekord bescheren konnte.

Yu-Gi-Oh! wiederum startete den Trend, zu jeder halbwegs zugkräftigen Lizenz ein Sammelkartenspiel zu produzieren. Dies hatte einen regelrechten Boom der Sammelkartenspiele Ende der 90er Jahre zur Folge, so dass teilweise über 100 neue TCGs jährlich auf den Markt geworfen wurden. Aufgrund der hohen Konkurrenzsituation konnten die wenigsten Sammelkartenspiele ihr 2jähriges Jubiläum feiern, was mittlerweile als sehr wichtiger Meilenstein gilt.

Die erfolgreichsten Spieler der diesjährigen Yu-Gi-Oh! Weltmeisterschaft in Amsterdam v.l.n.r.: Galileo De Obaldia, Takashi Ogawa, Kei Murakoshi und Kongjaroen Phanupak

Die erfolgreichsten Spieler der diesjährigen Yu-Gi-Oh! Weltmeisterschaft in Amsterdam v.l.n.r.: Galileo De Obaldia, Takashi Ogawa, Kei Murakoshi und Kongjaroen Phanupak

Aktuell spielen neben Yu-Gi-Oh! und Magic nur wenige weitere Spiele eine größere Rolle. Das ebenfalls aus Japan stammende Pokémon gehört dazu. Es basiert auf den Nintendo-Spielen sowie einer Fernsehserie. Auch wenn es scheinbar immer mal wieder in der Versenkung verschwindet, so taucht es regelmäßig zur Veröffentlichung eines neuen Videospiels aus dieser wieder auf und führt die Verkaufszahlen an. Darüber hinaus gibt es einen Ableger des äußerst beliebten Online-Spiels World of Warcraft, der aktuell sein 5jähriges Jubiläum feiern darf.

Für alle Sammelkartenspiele gilt: Der Spieler kann sich aus seiner Kartensammlung ein Deck bauen, mit dem er auf einem Turnier gegen andere Spieler antritt. Abhängig vom Spiel beträgt die Mindestgröße des Decks üblicherweise zwischen 40 und 60 Karten, wobei nur selten eine Begrenzung nach oben hin besteht. Da jedoch einige Karten wichtiger für die eigene Strategie sind als andere, empfiehlt es sich in den meisten Fällen, sich an der Mindestgröße zu orientieren.

Neue Karten erscheinen regelmäßig als Erweiterung, von denen sich die Spieler mit Hilfe von “Boostern” einige zufällig sortierte Karten aneignen können. In einem Booster gibt es neben vielen “häufigen” Karten auch eine seltene Karte, die sich durch eine besondere Spielstärke oder eine besonders aufwändige grafische Gestaltung hervor tut und unter Sammlern entsprechend beliebt ist. Abhängig von Seltenheit und Spielstärke sowie dem jeweiligen Spiel können hier Preise von bis zu 100,- € pro Karte erzielt werden!

Wer vielleicht jetzt schon Lust bekommen hat und unbedingt etwas mehr über Sammelkartenspiele erfahren möchte, der wird auch auf der modell-hobby-spiel fündig werden. Das in Leipzig gegründete “Bootcamp L.E.” ist ein Team von Sammelkartenspielern, die auf der Messe das Spiel präsentieren, um Interessierten einen tieferen Einblick in das von ihnen gespielte World of Warcraft TCG zu geben. Darüber hinaus werden auch kleinere Turniere im, gerade unter jüngeren Spielern beliebten, Yu-Gi-Oh! TCG angeboten. Sollten genügend Spieler für eine Partie Pokémon oder Magic zusammen kommen, so werden selbstverständlich auch diese Platz finden, um sich zu duellieren.

Nähere Informationen zu den Demonstrationen finden sich auf der Homepage des Bootcamp L.E. sowie auf der Facebook-Seite des Teams. Sämtliche Veranstaltungen werden in Kooperation mit dem City Comics Leipzig durchgeführt, der als Laden die Spielfläche auf der Messe zur Verfügung stellt.


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Yo-Yo – Vom Kinderspiel zur Meisterschaft

Yo-Yo: Liebe auf den ersten Blick?

[lacht] Bei mir eher auf den Zweiten. Ich habe in der Schule damals damit angefangen, als es in Mode war. Ich konnte ein paar Grundtricks und als 1998 dann die große Yo-Yo-Welle kam, wurde mir erst klar, dass es noch viel mehr Kniffe zu entdecken gilt. Von da an gab es kein Halten mehr.

Können Sie sagen, ab wann ein Yo-Yo nicht mehr nur als hüpfendes Band wahrgenommen wird?

Für ein Kind ist es vielleicht einfach nur ein Spielzeug. Das ändert sich in der Teenagerzeit. Wir bemerken bei der Yo-Yo Vereinigung Deutschland e.V. (GYYA), dass gerade die Jugendlichen von den Facetten des Yo-Yos fasziniert sind. Ein Yo-Yo bietet einfach unendlich viele Möglichkeiten. Der große Vorteil ist, dass jeder dieses Spielzeug kennt und jeder schon mindestens ein Mal in der Hand hatte, so dass er nicht bei Null anfangen muss.

Eric Bergmann bei einer Vorführrung in Leipzig

Eric Bergmann bei einer Vorführrung in Leipzig

Wie wird aus dem Jugendlichen ein Meister?

Da gibt es nur eine Antwort… Üben, üben, üben.

Wie entsteht eine Kür?

Puh, eine schwere Frage, die bestimmt jeder Teilnehmer unterschiedlich beantwortet. Ich kann nur aus meiner eigenen Wettkampferfahrung berichten. Bei mir stand an erster Stelle immer die Musik. Ist die erst einmal gefunden, baut man Stück für Stück in einzelnen Elementen die gesamte Show auf.

Gibt es Unterschiede bei Yo-Yos in Material und Preis? Wenn ja, welche?

Riesige! Mit den meisten Spielzeugen, die als Werbegeschenk verteilt werden, kann man außer dem langweiligen auf und ab nichts anfangen. Allerdings bekommt man bereits für 15 bis 20 Euro ein richtiges Sportgerät.

Welche Tipps haben Sie für Einsteiger?

Am besten ist es, wenn man direkt ein korrektes Yo-Yo mit Kugellager kauft. Aber Einsteiger sollten auch nicht unbedingt nach den Sternen greifen und gleich ein Top Gerät für 50 Euro aufwärts kaufen. Ansonsten gilt: Einfach üben so viel und so oft man Lust hat.

Vielen Dank, Herr Bergmann!

Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.GYYA.de, www.Forum.TYM.de


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80 Jahre Faszination Scrabble

Die Urform von Scrabble stammt aus dem Jahre 1931. Der US-amerikanische Architekt Alfred Mosher Butts entwickelte es zunächst unter dem Namen “Lexico”. Grundidee des Architekten war es, ein Spiel zu kreieren, das durch Glück und Können gleichermaßen beeinflusst werden konnte. Butts Urform hatte noch kein Spielbrett und die Buchstabenverteilung richtete sich nach der Buchstabenhäufigkeit der New York Times-Titelseite.

Doch Butts erzielte nicht den erhofften Erfolg. Für den sorgte James Brunot, Anwalt und aktiver Spieler. Er übernahm die Herstellungs- und Vertriebsrechte von Butts gegen Zahlung einer Provision pro verkauftem Spiel im Jahr 1948. Brunot zeichnete auch für den neuen Namen “Scrabble” verantwortlich und meldete es unter diesem Namen im Dezember 1948 beim Patentamt an.

Siegeszug beginnt 1949

Zwischen 1949 und 1952 verkaufte der Anwalt 90.000 Exemplare im Jahr. Der Erfolg weckte das Interesse des großen Spieleherstellers Selchow and Righter. 1952/53 lizensierte Brunot daher die Herstellung für die USA und Kanada an diesen Hersteller. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Rechte mehrmals. Heute liegen die weltweiten Rechte außer für die USA und Kanada bei Mattel. Bislang ist Scrabble in 29 Sprachen erschienen. Es gibt sogar eine Esperanto-Version mit entsprechender Buchstabenverteilung und Spielanleitung – allerdings nur im Internet. In Leipzig spielt man Deutsch. Eine sächsische Version wäre hier sicherlich auch willkommen!

Scrabble-Meister Sebastian Herzog

Scrabble-Meister Sebastian Herzog

Riesen-Scrabble testet Konzentrationsfähigkeit

Bei Turnieren wie in Leipzig zur modell-hobby-spiel kann das Publikum hautnah miterleben, wie ein Profi selbst aus einer aussichtslos erscheinenden Situation noch einen großartigen Zug macht. “Darin liegt der besondere Reiz für alle Teilnehmer”, meint Sebastian Herzog, amtierender Deutscher Scabble-Meister. “Das Publikum gehört zu solchen großen Ereignissen selbstverständlich dazu. Erfahrene Scrabbler konzentrieren sich so stark, dass sie die Zuschauer aber gar nicht mehr registrieren, wenn sie auf der Bühne sitzend ein Finale bestreiten.” Ob Tennis, Dart, Schach, Bogenschießen oder Scrabble – wer bei Wettbewerben erfolgreich abschneiden will, müsse hochkonzentriert sein.

Empfohlene Turniervorbereitung: Scrabblen, Srabbeln, Srabbeln

“Ich spiele vor Wettbewerben noch intensiver als sonst”, so der Rätselautor. Partien unter erfahrenen Scrabblern bringen immer etwas, weil sie den Wortschatz erhöhen: Legt der Gegenüber ein Wort, das einem Spieler unbekannt ist, schlägt dieser es in der Regel nach und prägt es sich ein. Vor wichtigen Wettbewerben schauen sich Turnierspieler auch noch einmal die Liste der drei- und vierbuchstabigen Wörter an; die zweibuchstabigen Wörter hat jeder Spitzenspieler eh verinnerlicht. “Zusätzlich verfasse ich zur Vorbereitung intensiv Scrabble-Rätsel, das betreibe ich auch  berufsmäßig”, erläutert der Meister-Scrabbler. “Dabei spiele ich allein eine Partie und überlege einen schönen Zug, den die Zeitungsleser dann finden müssen. Es kam schon häufig vor, dass ich exakt die Buchstabenkombination aus einem meiner Rätsel in einem Turnierspiel auf dem Bänkchen hatte. Eine bessere Vorbereitung ist in der Tat kaum vorstellbar.”

Foto Sebastian Herzog: Mattel

Foto Scrabble: Rainer Justen


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Wer ist der beste? – Spieleturniere laden zum Wettstreit ein

Im Kreise ihrer Familien oder Freunde finden viele Spieler kaum noch Herausforderungen. Daher reizt es Spieler an Turnieren teilzunehmen, um ihre Kräfte mit Unbekannten zu messen. Außerdem ist es eine Auszeichnung, gut genug für ein Turnier zu sein. Und nicht jeder hat eine Familie oder Freunde, die ihre Leidenschaft teilen. Nicht zuletzt suchen Spieler auf Turnieren den Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten. Und natürlich locken Turniere mit attraktiven Preisen.

Turnierspiele: Preisgekrönt und mit vielfältigem Spielverlauf

“Strategie- und Glücksspiele eignen sich speziell für öffentliche Wettbewerbe”, meint Regina Bald. “In der Regel wählen Veranstalter preisgekrönte Spiele aus.” Solche Spiele halten sich über viele Jahre als Bestseller in den Spieleregalen und werden auch im heimischen Wohnzimmer immer wieder hervorgeholt. Je bekannter es ist, desto höher ist die Teilnehmerzahl.

Spiele mit großem Spielreiz, die ein kluges Taktieren verlangen und unterschiedliche Spielverläufe zulassen bieten sich besonders an. Hierzu gehören Carcassonne, Die Siedler von Catan, Dominion, TICHU und Zug um Zug. “Das diesjährige Kennerspiel – 7 Wonders – hat meiner Meinung nach gute Chancen, künftig Turnierspiel zu werden”, erklärt die Expertin.

Schachturnier der Ludothek auf der modell-hobby-spiel 2010

Schachturnier der Ludothek auf der modell-hobby-spiel 2010

Kurze und klassische Spiele reizen auch Spielemuffel

Spiele mit hohem Zeitaufwand sind hingegen für Turniere nicht geeignet, es sei denn, die Regeln werden einem Turniermodus angepasst, so wie bei Monopoly. Außerdem meiden Veranstalter Spiele, bei denen man leicht betrügen kann.

Beliebt bei Turnieren sind auch Glücks-, Reaktions- und Gedächtnisspiele wie Heck meck am Bratwurmeck, Memory oder Halli Galli. Sie geben auch weniger erfahrenen Spielern eine Chance auf Gewinn. “Turnier-Klassiker wie Bridge, Skat und Schach werden oftmals von Menschen gespielt, die keine anderen Spiele reizen”, erläutert Bald.

Wer sich ungern in Menschenmassen tummelt, kann fast alle Turniere inzwischen auch online spielen zum Beispiel unter www.brettspielwelt.de.

Vereine und Spielezentren laden zum Kräftmessen ein

Turniere werden entweder von Verlagen oder über Ludotheken/ Spielezentren organisiert. In Deutschland ist das Spielezentrum Herne Ausrichter zahlreicher Turniere. Spielevereine und Ludotheken übernehmen dazu die Vorrundenturniere. Das Sächsische  Spielezentrum ist Veranstalter  der Vorrunden für Deutsche Meisterschaften in den Spielen Carcassonne, Dominion, Zug um Zug, Heck meck und Einfach genial.

Einige Spielevereine richten eigene Turniere aus. Das Sächsische Spielezentrum organisiert mittlerweile die 12. Sächsische Siedlermeisterschaft, die 8. Sächsische TICHU-Meisterschaft und Kleinturniere in Zusammenarbeit mit Verlagen. Und der Schachklub SK Fortuna Leipzig zeichnet für sämtliche Schachturniere zur Messe modell-hobby-spiel verantwortlich.

“Gerade Messen wie die modell-hobby-spiel sind eine wahnsinnig gute Kulisse für Treffen und Gespräche”, meint Regina Bald. “Wir können das wunderbar als Werbeplattform für unsere vereine nutzen. Tatsächlich beteiligen sich viele Messebesucher im Laufe des Jahres auch an weiteren Turnieren von uns.

Quelle: Sächsisches Spielezentrum www.ludothek.de

Aktuelle Informationen zu Turnieren auch auf Facebook unter www.facebook.com/Ludothek.Leipzig


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Spieleautoren begeistern mit Geistern und Monstern

Wie kamen Sie zum Berufsbild Spieleautor?

Inka Brand

Ganz klar über das Spielen. Wir waren gemeinsam auf einem Spielewochenende, dass der KOSMOS-Verlag einmal jährlich veranstaltet. Neben der Möglichkeit, zahlreiche Neuheiten auszuprobieren, wurde auch ein Workshop zum Thema Prototypen angeboten. Dort hatten wir die Möglichkeit, Neues zu testen und zu bewerten. Wir waren sehr angetan von den vielen kreativen Ideen, die in den selbst gestalteten Boxen steckten. Auf der Heimfahrt unterhielten wir uns ausgiebig darüber und beschlossen für uns, dass wir es unbedingt auch einmal mit unserem Namen auf eine Schachtel schaffen wollen. Wir brauchten nur noch eine Idee, die Verlag und Spieler gleichermaßen begeistern sollte. Es dauerte allerdings sechs lange Jahre, bevor unser erstes Werk veröffentlicht wurde.

Woher nehmen Sie Ihre Ideen für Spiele?

Markus Brand

Das ist ganz unterschiedlich. Im Kinderspiel-Bereich sind die eigenen Kinder die Ideenlieferanten. Oftmals genügt es, sie im freien “Lauf” zu beobachten. Unser Sohn beispielsweise spielte eines Tages einen “Agenten”. Er bewaffnete sich mit einem Taschenspiegel und beobachtete uns aus seinem Zimmer heraus. So ist unser Spiel Burg der 1.000 Spiegel entstanden. Hier müssen die Teilnehmer mittels Spiegelung Gegenstände finden. Im Familien- und Erwachsenenspiel geben oft Themen den ersten Gedanken-Anstoß. Zudem sind wir in der glücklichen Lage, auch Auftragsarbeiten gestalten zu dürfen. Hier sind dann Thema und Materialumfang oftmals vorgegeben und wir versuchen, einen passenden Entwurf für die angestrebte Zielgruppe zu entwickeln.

Inka und Markus Brand - Spieleautoren von Monsterfalle

Inka und Markus Brand - Spieleautoren von Monsterfalle

Wie entstand ihr jüngstes Werk Monsterfalle?

Inka Brand

Zunächst gab es den groben Einfall, dass die Hauptfigur nicht vom Spieler berührt werden darf. Der Rest ergab sich dann im Gespräch, beim Austesten und Basteln des Prototypen. Immer neue Ideen flossen mit ein, bis letzten Endes unsere Monsterfalle im 3D-Look fertig war.

Was unterscheidet die Monsterfalle von anderen Spielen, die sie bereits entwickelt haben?

Markus Brand

Die Monsterfalle-Regeln sind so einfach, dass es vermutlich genügt, sich den Inhalt der Schachtel anzuschauen, um gleich loszulegen. Durch den dreidimensionalen Aufbau und die wunderschöne Gestaltung des Materials hat es einen enorm hohen Aufforderungscharakter und bereitet Klein und Groß gleichermaßen Freude. Bei Kinderspielen legen wir immer Wert darauf, dass es auch Erwachsenen Spaß macht und sie sich nicht zum Spiel mit ihren Kindern zwingen müssen.

Spieleschachtel von Monsterfalle

Spieleschachtel von Monsterfalle

Wie sieht die Zusammenarbeit mit Spielegrafikern aus?

Inka Brand

Die Spielegrafiker und Spieleillustratoren arbeiten mehr mit den betreuenden Redakteuren als mit uns. In der Regel haben wir, was Thema, Titel und Gestaltung eines Spiels angeht, nicht viele Entscheidungsmöglichkeiten. Wir liefern die Grundidee und stehen während des Entwicklungsprozesses beratend zur Seite. Die eigentlichen Entscheidungen fällt die Redaktion des entsprechenden Verlages. Und das ist auch gut so. Die Redakteure haben oft die besseren Ideen, was den Titel angeht. Sie sind es auch, die dann Grafiker und Illustratoren briefen und ihre Vorstellungen zur Gestaltung von Cover und Material mitteilen. Natürlich sind wir in diesen Prozess eingebunden, werden ständig auf dem Laufenden gehalten und sehen die Fortschritte.

Wir testen auch das neu gestaltete Material auf seine Spielbarkeit, aber letzten Endes bleibt uns eigentlich nie viel mehr, als die anderen kreativen Köpfe, die an unseren Spielen mitarbeiten, immer wieder für ihre grandiose Arbeit zu loben. Ohne Michael Menzel (Illustration), Michaela Kienle (Grafik) und Sandra Dochtermann (Redakteurin) hieße Monsterfalle wohl immer noch Fruchtalarm und kleine hässliche Gartenzwerge würden auf einer Wiese Fallobst einsammeln, um es in den großen Korb zu schieben…

Haben Sie eine Testgruppe für Ihre Spiele?

Markus Brand

Ja, und darüber sind wir glücklich und dankbar. Jeden Montag kommen zwei befreundete Paare zu uns und testen alles, was man ihnen vorsetzt. Sie ertragen jeden, noch so langweiligen Prototypen und geben uns immer ein umfangreiches Feedback. Für die Kinderspieltests dürfen wir die Grundschule unserer Tochter und auch den ehemaligen Kindergarten unserer Kinder aufsuchen. In der Grundschule leiten wir zudem eine Spiele-AG, die es uns ermöglicht, auch hier ausgiebig mit den Kindern auszuprobieren.

Was ist ihr gemeinsames Lieblingsspiel? Was zeichnet es aus?

Inka Brand

Unser gemeinsames Lieblingsspiel ist tatsächlich Die Siedler von Catan. Zum einen, weil es wirklich toll ist und in Deutschland den Weg für eine neue Art von Spiel – das gehobene taktische Familienspiel – geebnet hat. Zum anderen hätten wir uns ohne Die Siedler von Catan nie so gut kennen gelernt, vermutlich nicht geheiratet und wären auch nie Spieleautoren geworden.

Vielen Dank für das Interview und viel Spaß bei der Jagd nach neuen Ideen!

Das Spiel Monsterfalle ist beim KOSMOS Verlag erschienen und für den Spielegrafikpreis GRAF LUDO in der Kategorie Beste Kinderspielgrafik nominiert. Am 30. September, dem ersten Tag der modell-hobby-spiel, werden die Sieger des GRAF LUDO in den Kategorien Kinderspielgrafik und Familienspielgrafik in Leipzig gekürt.

Fotos: Inka und Markus Brand


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Spiele-Offensive: Spielerisches Netzwerk für Fans und Experten

Bei Netzwerk denkt jeder an Facebook. Wie funktioniert ein Spielernetzwerk?

Das Spielernetzwerk funktioniert ähnlich wie andere Soziale Netzwerke im Internet: Hier melden sich Mitglieder an, erstellen ihr eigenes Profil, schreiben einander und tauschen sich in Foren aus. Das Besondere jedoch ist der thematische Bezug zu Brett- und Gesellschaftsspielen. Das Netzwerk besteht größtenteils aus Brettspielliebhabern und -fans.  Seine Popularität hat sogar dafür gesorgt, dass die Mitglieder an der Wahl zum Spielegrafikpreis Graf Ludo teilnehmen dürfen.

Wer kann dort mitmachen?

Mitmachen kann jeder, der sich dem Spielen verbunden fühlt. Um sich anzumelden, erstellt man ein Kundenkonto bei www.Spiele-Offensive.de. Der Onlineshop hat das Netzwerk im Oktober letzten Jahres ins Leben gerufen.

Ist die Teilnahme kostenpflichtig?

Alle Leistungen des Netzwerks sind kostenfrei. Man bekommt sogar etwas für seine Mitgliedschaft. So können Mitglieder hier innerhalb des Onlineshops www.Spiele-Offensive.de Rezensionen schreiben und Brett- und Gesellschaftsspiele bewerten. Für jede Handlung erhalten die Spielernetzwerker Punkte. Diese Punkte sind gegen virtuelle und sogar reale Belohnungen eintauschbar: So hat schon manches Mitglied eine signierte Ausgabe eines Spiels erhalten oder seine Punkte gegen limitierte Sonderkarten eingetauscht, die nicht im normalen Handel erhältlich sind. Aber auch Fanartikel wie das eigene Spielernetzwerk-Shirt können hier ertauscht werden.

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Wie populär ist das Thema “Spielen”?

Das Thema Spielen wird immer beliebter. Seit neun Jahren vertreiben wir Brett- und Kartenspiele für alle Altersklassen. Dabei können wir einen steigenden Trend verzeichnen: Immer mehr Menschen besinnen sich auf gesellige Spiele – besonders zur kalten Jahreszeit sitzen sie lieber in lustiger Runde und spielen miteinander.  Diesen Trend erkennen wir auch in unserem Spielenetzwerk: Die Zahl der Mitglieder steigt stetig. Mittlerweile haben sich mehr als 2.500 Spieler angemeldet.

Inwiefern trägt das Spielernetzwerk zur weiteren Popularisierung des Themas bei?

Viele Mitglieder des Netzwerks widmen sich privat dem Thema Gesellschaftsspiel. Sie sind selbst Redakteure, Autoren oder spielen einfach gern. So tragen sie das Kulturgut Spiel weiter. Auch Spielernetzwerk-Treffen gibt es schon. Auf diesen können sich die Mitglieder real treffen und neue Spiele testen. Das nächste offizielle Spielernetzwerk-Treffen findet auf der modell-hobby-spiel statt.

Darüber hinaus repräsentieren die Spielernetzwerker die Publikumsstimme des Spielegrafikpreis Graf Ludo. Dabei diskutieren die Mitglieder in Foren über die nominierten Spiele und geben dann in einem Onlinevotum ihre Stimme ab. Bis zum 28. September können die Mitglieder an der Graf Ludo Wahl teilnehmen. Anmelden kann sich jeder unter www.Spiele-Offensive.de. Aktuelle Informationen stehen außerdem auf Facebook unter www.facebook.com/SpieleOffensive?ref=ts.

Fotos: www.Spiele-Offensive.de


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Aktueller Puzzletrend: Gebäude in 3 D

Welche aktuellen Trends bei Formen und Motiven gibt es?

Die große Neuheit ist sicher die “Gebäude”-Linie in 3D. Dabei wird erstmals auch in die Höhe gepuzzelt. Hier sind Puzzle-Architekten geragt. Ab September gibt es den Eiffelturm, einen Leuchtturm, das Empire State Building und den Big Ben zum Puzzeln. Durch die neuartigen Knick-Puzzleteile entstehen die bekannten Sehenswürdigkeiten im Modellformat. Die Teile aus hochwertigem Kunststoff bleiben in dem Winkel, in den man sie biegt. Die Passform und das Qualitäts-Material sorgen dafür, dass die Teile ohne Klebstoff zusammenhalten und das fertige Gebäude sehr stabil ist.

Aktuell stellen wir außerdem fest, dass mehrteilige Puzzles sehr beliebt sind, die nebeneinander eine Art Serie ergeben. Im September kommt beispielsweise unsere Deko-Linie mit drei Puzzles mit je 500 Teilen auf den Markt. Die Motive zeigen Naturimpressionen und ergeben dank ihres Panoramaformates eine moderne Wanddekoration. Aber auch Motive mit einer besonderen Oberfläche sind sehr beliebt. Unsere Puzzles mit edler Holzstruktur oder mit Samtoberfläche greifen diesen Trend unter anderem auf. Hierbei ist nicht nur das Puzzeln, sondern auch das Anfassen Teil des Erlebnisses.

Ein 3 D Puzzel entsteht

Ein 3 D Puzzel entsteht

Wie entsteht eine Puzzleidee?

Wenn neue Puzzlemotive entstehen, haben wir vor allem eines im Kopf: Vielseitigkeit. Das Spannende am Puzzeln ist, dass es keine Altersbeschränkung gibt, von Klein bis Groß, von Jung bis Alt: Puzzeln zieht sich über alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten. Entsprechend vielfältig sind auch die Vorlieben der Puzzler und unsere Bandbreite an Motiven, Stilrichtungen und Themen. So haben wir über 500 Motive im Programm, die regelmäßig ausgetauscht und aktualisiert werden. Wir führen regelmäßig Markt- und Trendstudien durch. So kennen wir die Wünsche unserer Kunden und richten unser Angebot nach den Bedürfnissen unserer Puzzler aus. Durch immer neue Serien und Innovationen schaffen wir Impulse, im vergangenen Jahr kam zum Beispiel mit großem Erfolg unser 32.000 Teile Puzzle auf den Markt – das größte in Serie gefertigte Puzzle der Welt.

Welche Fotos/Motive eignen sich besonders für Puzzle?

Das A und O bei der Entscheidung für ein Puzzlemotiv ist die Qualität. Um jedes Detail möglichst scharf darzustellen ist die Auflösung von entscheidender Bedeutung, gerade bei großformatigen Motiven. Aber auch gestalterische Aspekte wie Komposition oder Bildwirkung spielen bei der Auswahl unserer Fotos eine Rolle. Ravensburger verfügt über ein breites Netzwerk an renommierten Bildagenturen, Künstlern und Illustratoren weltweit, um sicherzustellen, stets die besten Motive anbieten zu können.

Warum enthalten Puzzles so viel blauen Himmel und grünes Gras?

Nun, der Himmel ist nun mal blau und das Gras üblicherweise grün…Es wäre falsch zu sagen, alle Puzzles haben viel blauen Himmel und grünes Gras. Uns geht es wie gesagt um die Vielfalt: Denken Sie zum Beispiel an eine Landkarte, ein Unterwasser-Motiv, ein dekoratives Stilleben zum Thema Kaffee oder Pasta, unsere beliebten Comic-Bärchen “Gelini”, Skylines in schwarz-weiß oder oder oder. Die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Vielen Dank Frau Keller, vielen Dank Frau Hampel!

Puzzlefreunde können ihre Geduld auf der kommenden modell-hobby-spiel auf die Probe stellen. Dort lädt die Ravensburger AG an ihren Stand zum testen der neuen Trends und zahlreicher Klassiker ein.

Fotos: Ravensburger AG


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